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Lilly nutzt weltgrößtes AI-System von NVIDIA für Arzneimittelforschung

Eli Lilly hat die weltweit größte und leistungsstärkste KI-Fabrik für die Arzneimittelentwicklung in Betrieb genommen, die auf NVIDIA’s Blackwell-basierten DGX SuperPOD-Systemen basiert. Diese Hochleistungsinfrastruktur ermöglicht es dem Pharmaunternehmen, den gesamten Prozess der Wirkstoffforschung zu beschleunigen – von der Molekülentwicklung über die computergestützte Simulation bis hin zur experimentellen Validierung. Die KI-Plattform unterstützt Lilly dabei, Forschungszyklen erheblich zu verkürzen und gleichzeitig die Genauigkeit und Effizienz zu steigern. „Maschinenstillstand kann zu erheblichen Verzögerungen bei der Bereitstellung lebenswichtiger Medikamente führen“, betont Fuchs. „Wir optimieren Systeme und streben nach Spitzenleistung durch KI an.“ Ein zentraler Baustein der Strategie ist die Integration der NVIDIA Isaac-Plattform, die intelligente Roboter für die moderne Arzneimittelproduktion ermöglicht. Mit NVIDIA Isaac Sim können Entwickler KI-gesteuerte Roboterlösungen virtuell simulieren und testen, bevor sie in pharma-relevante Produktionsabläufe integriert werden. Dies reduziert Risiken und beschleunigt die Implementierung. Zudem nutzt Lilly NVIDIA NeMo, um kognitive KI-Agenten zu entwickeln, die in digitalen und physischen Laboren planen, argumentieren und handeln können. Diese Agenten arbeiten rund um die Uhr und erforschen Ansätze, die menschliche Forscher aufgrund begrenzter Zeit oder Kapazität möglicherweise nicht in Betracht ziehen. „Am Ende geht es nicht um maschinelles Lernen, sondern um menschliches Lernen“, sagt Rau. „Maschinen helfen uns, intelligenter zu werden, indem sie neue Ideen für Wirkstoffe anregen.“ Die Zusammenarbeit mit NVIDIA ist ein Kernstück von Lillys Innovationsstrategie und stützt sich auf eine umfassende Investition von 50 Milliarden US-Dollar in die Ausweitung der US-Produktions- und Forschungsinfrastruktur. Dazu gehören vier neue Produktionsstandorte sowie ein geplanter Forschungslaborbau in Indiana, der als „Lilly Medicine Foundry“ bezeichnet wird und 4,5 Milliarden Dollar kostet. Der Foundry wird eine zentrale Rolle bei der Entwicklung fortschrittlicher Herstellungsverfahren und neuer Therapien spielen. Insgesamt sollen diese Projekte 13.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Fertigung und im Bauwesen schaffen, wobei der Foundry etwa 500 neue Stellen für Ingenieure, Wissenschaftler, Betriebsmitarbeiter und Laborassistenzkräfte generiert. Industrieexperten sehen in der Initiative einen Meilenstein für die digitale Transformation der Pharmabranche. Die Kombination aus Supercomputing, KI-Agenten und intelligenten Robotern könnte die Entwicklungszeit für neue Medikamente um Jahre verkürzen. Lilly positioniert sich damit als Vorreiter im Einsatz von KI für die pharmazeutische Forschung – nicht nur als Werkzeug, sondern als Partner für menschliche Innovation.

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