Meta schreibt an entlassene Mitarbeiter
Meta hat am Mittwoch etwa zehn Prozent seiner Belegschaft entlassen, um Ressourcen für andere Unternehmensinvestitionen freizumachen. Die Mitteilung, die Business Insider einsehen konnte, geht an rund 7.800 von insgesamt 78.000 Beschäftigten und begründet den Stellenabbau als notwendigen Schritt zur Steigerung der Betriebseffizienz. Gleichzeitig plant das Unternehmen, mehr als 7.000 Mitarbeiter in neue künstliche-intelligenzbasierte Projekte zu integrieren. Meta selbst kommentierte den Vorgang nicht weiter. Die E-Mails an die betroffenen Mitarbeiter enthalten detaillierte Anweisungen zum weiteren Vorgehen. Sie beginnen mit einem Dank für die bisherigen Leistungen und führen in den Prozess der Entlassung ein. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Regelung einer unbezahlten Nachweiszeit, die ab sofort bis zum offiziellen Beendigungsdatum gilt. Während dieser Zeit sind die Zugangsberechtigungen zu internen Systemen deaktiviert, und die Mitarbeiter müssen keine Arbeit mehr verrichten. Der Lohn wird jedoch unverändert weitergezahlt, was als „Notice Pay" bezeichnet wird. Auch das angesammelte Urlaubsgeld wird am Ende des Zeitraums ausgezahlt. Der Artikel klärt zudem die Regelungen zu Arbeitsvertragsenden und Urlaubsansprüchen. Falls Mitarbeiter sich bereits im Urlaub oder in einer unbezahlten Auszeit befinden, endet ihr Arbeitsverhältnis mit dem genannten Datum. Anspruch auf Sozialleistungen wie Krankengeld bleibt unter bestimmten Voraussetzungen auch nach der Trennung bestehen. Zu den Leistungen gehören weiterhin der volle Gehaltsbezug, alle laufenden Benefits sowie bereits eingezahlte Aktienpakete, sofern diese bis zum Trennungsdatum verfallen sind. Zur Unterstützung bei der Jobsuche bietet Meta drei Monate lang kostenlose externe Beratung über den Dienstleister Lee Hecht Harrison an. Hinsichtlich der Abfindung wird den Mitarbeitern ein Separationsvertrag zugesendet. Dieser enthält die Details der individuellen Pauschale und muss unterschrieben werden, um die Auszahlung zu erhalten. Sollte der Vertrag nicht bis zum folgenden Tag im persönlichen E-Mail-Postfach eintreffen, wird geraten, den Spam-Ordner zu prüfen oder über das Alumni-Portal eine Anfrage zu stellen. Ein wichtiger Vorbehalt besagt, dass ein Wechsel in eine andere Position innerhalb von Meta, der bis eine Woche vor dem Beendigungsdatum akzeptiert wird, den Trennungsvertrag ungültig macht und den Anspruch auf die Abfindung erlischt. Besonderes Augenmerk wird auf die Situation von Mitarbeitern mit Arbeitsvisa gelegt, deren Aufenthaltsgenehmigung von Meta gesponsert wurde. Das Alumni-Portal stellt allgemeine Informationen zur Immigration bereit und bietet Kontaktdaten für die zuständige Rechtskanzlei. Auch Fragen zu systemseitigen Zugängen und der Rückgabe von Firmensachen werden geklärt. Da die Zugriffsberechtigungen sofort entzogen werden, müssen sich im Büro befindliche Personen nur noch ihre persönlichen Gegenstände vom Schreibtisch holen und das Gebäude verlassen. Alle betroffenen Mitarbeiter werden aufgefordert, das Alumni-Portal zu nutzen, um Informationen zu Zahlungen, Leistungen und weiteren Schritten zu erhalten. Der Zugang erfolgt mit der Mitarbeiter-ID, die oben in der E-Mail angegeben ist. Die Nachricht schließt mit einer erneuten Würdigung der geleisteten Arbeit und dem Hinweis, dass der Beitrag der Entlassenen ein wichtiger Teil der Geschichte von Meta gewesen sei.
