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Mappa präsentiert KI-gestützte Stimmanalyse für fairere und bessere Einstellungen auf der TechCrunch Disrupt 2025.

Mappa, ein KI-gestütztes Plattformunternehmen für verhaltensbasierte Personalanalyse, will die subjektiven und oft unbewussten Vorurteile im Recruiting durch datenbasierte Stimmanalyse ersetzen. Gegründet 2023 von Sarah Lucena zusammen mit ihren Co-Foundern Pablo Bérgolo und Daniel Moretti, hat das Unternehmen bereits in weniger als drei Jahren mehr als 130 Kunden in den USA gewonnen und über 4 Millionen US-Dollar jährlich wiederkehrendes Umsatzvolumen erreicht. Im Mittelpunkt steht eine KI-Technologie, die Stimmpattern analysiert, um Merkmale wie Kommunikationsstil, Empathie und Selbstvertrauen zu erkennen. Bewerber beantworten dabei Fragen an eine KI-Agentin, und Mappa liefert Personalverantwortlichen eine kurzgefasste Auswahl an Kandidaten, deren Persönlichkeitsprofile zur Stelle passen – ohne Wertung als „gut“ oder „schlecht“, sondern allein auf Basis von Kompatibilität. Der Ansatz hat bereits messbare Ergebnisse gezeigt: Während der durchschnittliche Jahresumsatz bei Mitarbeiterfluktuation bei etwa 30 % liegt, betrug der Wert bei Mappa-geführten Einstellungen lediglich 2 %. Zudem hat das Unternehmen über 3.000 Stellen besetzt, wobei mehr als 60 % der eingestellten Personen Frauen, LGBTQ+-Personen oder Immigranten waren – ein Erfolg, den Lucena als Ausdruck ihrer Mission sieht, Chancengleichheit im Arbeitsmarkt zu fördern. Die Plattform wurde mit 3,4 Millionen US-Dollar in einer Seed-Runde von Tim Drapers Investitionsfirma Draper Associates unterstützt. Anfangs versuchte Mappa, Kandidaten über Video- und Online-Präsenz zu bewerten, stellte aber fest, dass die Stimme die zuverlässigste Quelle für verhaltensbezogene Erkenntnisse ist. Heute nutzt das Unternehmen hochspezialisierte, sorgfältig kuratierte Datensätze, die speziell für die Analyse menschlichen Verhaltens entwickelt wurden. Die Technologie wird bereits über eine API in anderen Bereichen eingesetzt: So nutzt Tim Draper Mappa, um Gründer für seine Investitionen zu bewerten, und die Bildungsplattform Re-Skilling.ai verwendet sie, um Fähigkeiten von Lernenden zu identifizieren und zu verbessern. Lucena sieht die Zukunft von Mappa nicht nur im Recruiting, sondern als infrastrukturellen Baustein für faire Bewertung in verschiedenen Lebensbereichen – etwa bei der Kreditvergabe für Menschen ohne ausreichende Bonität. „Wir wollen Menschen besser verstehen, nicht klassifizieren“, sagt sie. Mappa ist als Finalist des Startup Battlefield 2025 auf der TechCrunch Disrupt in San Francisco vertreten, wo das Unternehmen seine Technologie vorstellen und neue Kooperationen aufbauen will. Industrieexperten sehen in Mappa eine wegweisende Entwicklung im Bereich ethischer KI-Anwendungen im Personalwesen. Die Kombination aus verhaltenswissenschaftlicher Tiefe und technischer Präzision könnte das Recruiting nachhaltig transformieren – besonders, wenn sie dazu beiträgt, strukturelle Ungleichheiten abzubauen. Mit seiner Ausrichtung auf Kompatibilität statt Bewertung und seiner expandierenden Nutzung über den HR-Bereich hinaus positioniert sich Mappa als Pionier für menschenzentrierte KI.

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