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Logical Intelligence präsentiert erstes Energie-basiertes KI-Modell für reasoning und zieht Yann LeCun und Patrick Hillmann an.

Logical Intelligence hat mit Kona 1.0 das erste energiebasierte KI-Modell für logisches Schlussfolgern vorgestellt, das nun in Pilotprojekten mit Partnern aus Energie, Hochtechnologie-Produktion und Halbleiterindustrie getestet wird. Das Modell unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen großen Sprachmodellen, da es nicht auf der Wahrscheinlichkeit basiert, sondern durch Optimierung einer Energiefunktion arbeitet – ein Ansatz, der auf der Idee beruht, dass richtiges Denken als Minimierung einer Energiefunktion formuliert werden sollte. Kona 1.0 lernt, indem es eigene Fehler erkennt und korrigiert, statt einfach die wahrscheinlichste Antwort zu erraten. Die Firma demonstriert die Leistungsfähigkeit des Systems anhand von Sudoku-Challenges gegenüber führenden LLMs, mit weiteren Tests in Schach und Go in Planung. Ziel ist es, transparent zu machen, wie energiebasierte Systeme zu zuverlässigerem und nachvollziehbarem KI-Verhalten führen. CEO Eve Bodnia betont, dass Kona 1.0 erste überzeugende Anzeichen für eine Form von allgemeiner Künstlicher Intelligenz (AGI) darstellt – nicht als Endzustand, sondern als bedeutender Sprung über die Grenzen enger KI. Sie sieht AGI als ein Zusammenspiel verschiedener Modellklassen, darunter Energiebasierte Modelle (EBMs), Sprachmodelle, Weltmodelle und andere, die gemeinsam agieren müssen. Das Unternehmen setzt auf Anwendungen, in denen Fehler nicht tolerierbar sind – wie bei der Softwareverifikation in sicherheitskritischen Systemen, Halbleiterentwicklung oder industrieller Automatisierung – und verspricht hier beweisbare Korrektheit statt statistische Wahrscheinlichkeit. Zur Stärkung der Forschungs- und Strategiekompetenz hat Logical Intelligence Yann LeCun, den ehemaligen Chief AI Scientist bei Meta und Träger des ACM-Turing-Preises, als Gründungsmitglied des Technischen Forschungsrats berufen. LeCun unterstreicht, dass Energiebasierte Modelle die einzige sinnvolle Grundlage für echtes Schlussfolgern seien. Gleichzeitig wurde Patrick Hillmann, ehemaliger Chief Strategy Officer bei Binance und General Electric, als Chief Strategy Officer gewonnen, um die Markteinführung und regulatorische Zusammenarbeit zu steuern. Das Führungsteam wird ergänzt durch Fields-Medaillen-Gewinner Michael Freedman als Chief of Mathematics und ICPC-Weltmeister Vlad Isenbaev als Chief of AI. Die Technologie basiert auf formaler Verifikation und maschinell überprüfbarer Codegenerierung, die bereits in regulierten und bedrohten Umgebungen eingesetzt wurde. Kona 1.0 erweitert diesen Ansatz auf ganzheitliche Systeme, wodurch Korrektheitsgarantien über die gesamte Lebensdauer eines Systems hinweg erhalten bleiben. Hillmann betont, dass KI nun in Bereiche vordringt, in denen Fehler konkrete Folgen haben – und daher Zertifizierbarkeit und Nachvollziehbarkeit gefragt sind. Die Firma plant, frühzeitig mit Politikern und Branchenführern zusammenzuarbeiten, um verantwortungsvolles Wachstum sicherzustellen. In der Branche wird die Ankündigung als Meilenstein angesehen. Experten sehen in der energiebasierten Herangehensweise eine Antwort auf die Begrenzungen probabilistischer KI, besonders in sicherheitskritischen Sektoren. Die Beteiligung von LeCun und Freedman unterstreicht das wissenschaftliche Gewicht des Projekts. Logical Intelligence positioniert sich damit als Pionier einer neuen KI-Generation, die nicht nur leistungsstark, sondern auch verlässlich, auditierbar und verifizierbar ist – ein entscheidender Schritt hin zu verantwortungsvoller, zukunftsfähiger KI.

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