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Virtual-Probier-Tool für Kleidung kommt nach UK und Indien

In diesem Weihnachts- und Festivalsaison-Start bringt Google in Großbritannien und Indien eine neue virtuelle Anprobefunktion für Bekleidung auf den Markt. Nutzer können nun über eine einfache Foto-Upload-Funktion Tausende von Kleidungsstücken – von Oberteilen und Hosen über Kleider und Jacken bis hin zu Schuhen – virtuell anprobieren, ohne den Laden betreten zu müssen. Die Funktion ist ab sofort in der Google-Suche und auf Google Shopping verfügbar und nutzt ein speziell für die Modebranche entwickeltes KI-Modell, das sowohl menschliche Körperproportionen als auch die physikalischen Eigenschaften von Stoffen wie Dehnbarkeit, Faltenbildung und Hängen erkennt. Dadurch entsteht ein realistisches Bild davon, wie ein Kleidungsstück auf der eigenen Figur aussehen würde – und das bereits anhand eines einzigen Fotos. Die KI berücksichtigt individuelle Körperformen, Hautfarbe und Körperhaltung, um ein möglichst authentisches Ergebnis zu liefern. Um die Funktion zu nutzen, genügt ein Klick auf das „Anprobieren“-Symbol neben Produktanzeigen. Nutzer können mehrere Outfits ausprobieren, vergleichen und mit Freunden teilen – so wird der klassische Umkleideprozess digital und direkt auf dem Smartphone oder Tablet erlebbar. Besonders im Hochsaisonzeitraum, wenn Online-Shopping stark zunimmt, bietet die Funktion eine deutliche Verbesserung der Kaufentscheidung, da sie Unsicherheiten beim Online-Kauf reduziert und die Kundenzufriedenheit steigert. Die Einführung in den beiden Märkten markiert einen wichtigen Schritt in der Integration von KI in den E-Commerce, insbesondere für die Modebranche, die durch hohe Rückgabemengen und Unsicherheiten bei der Passform oft Probleme hat. Google positioniert sich damit als Vorreiter in der personalisierten Online-Einkaufserfahrung. Branchenexperten sehen in der Technologie eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach interaktiven und individuellen Shopping-Tools. Die KI-Modelle, die hinter der Funktion stehen, basieren auf umfangreichen Datensätzen aus verschiedenen Körpertypen und Materialien, was die Genauigkeit und Vielseitigkeit der Simulationen erhöht. Für die Modeindustrie könnte die Technologie langfristig zu geringeren Rücksendungsraten und höheren Konversionsraten führen. Google hat bereits ähnliche Funktionen in anderen Regionen wie den USA und Frankreich getestet, doch die Ausweitung auf Großbritannien und Indien zeigt das strategische Gewicht dieser Funktion für globale Märkte mit starkem Festivalshopping. Mit dieser Innovation unterstreicht Google seine Rolle als Plattform, die über die bloße Suche hinausgehende, nutzerzentrierte Dienstleistungen bietet – ein klares Signal für die Zukunft des digitalen Einkaufens.

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