Erfinder von OpenClaw hat in einem Monat 1,3 Millionen US-Dollar für AI-Token verbrannt
Der Schöpfer von OpenClaw, Steinberger, zeigte am vergangenen Freitag auf X einen Screenshot der CodexBar: Innerhalb eines einzigen Tages beliefen sich seine Token-Kosten über die OpenAI-API auf fast 20.000 US-Dollar; in den letzten 30 Tagen betrug diese Summe 1,3 Millionen US-Dollar. Allerdings muss er nicht selbst dafür zahlen – denn er ist Mitarbeiter bei OpenAI. „Dies ist ein Vorteil für OpenClaw im Rahmen des Supports durch OpenAI." Auf die Frage, ob ihn OpenAI dafür etwas berechnet habe, antwortete er: „Natürlich nicht." Hinter dieser „Rechnungspräsentation" steht eine in Silicon Valley weit verbreitete Kultur namens „Token-Maxxing". In einigen Unternehmen gibt es sogar interne Ranglisten zum Token-Verbrauch. Steinberger erklärte, dass sein Großteil des Verbrauchs in die Entwicklung von OpenClaw floss. Ein KI-Agent hört seinen Meetings zu und führt Aufgaben automatisch aus sowie Spam-Inhalte in Kommentaren filtert. „Diese Automatisierung ermöglicht uns, das Projekt mit einem extrem kleinen Team zu betreiben." Einige Kommentare merkten an, dass ein monatlicher Verbrauch von 1,3 Millionen US-Dollar für Tokens kein „schlankes" Modell darstelle. Andere scherzten darüber, dass das Token-Budget einer einzelnen Person ausreichen würde, um ein kleines Startup zu finanzieren. Steinerbergers Antwort darauf war folgende: Er erforsche gerade eine zentrale Fragestellung – „Wenn Tokens nichts kosten, wie werden wir dann künftig Code schreiben?" Die tatsächlichen Zahlen könnten noch höher liegen. Als Nutzer fragten, ob der gezeigte Screenshot alle seine Nutzungsmengen abbilde, antwortete er: „Ja! Zumindest für dieses Konto."
