Massive Bio stellt KI-Plattform Reticulum Nexus vor
BERLIN – Auf der ESMO AI & Digital Health 2025 hat Massive Bio mit Reticulum Nexus eine bahnbrechende technologische Innovation vorgestellt, die den gesamten onkologischen Behandlungsverlauf von der ersten Kontaktaufnahme bis zur finalen Studienzulassung digital und patientenzentriert koordiniert. Das neue Multi-Agenten-System ist das bedeutendste technologische Fortschritt des Unternehmens und soll die globalen Netzwerke in der Krebsforschung revolutionieren. In einer Branche, in der der Zugang zu klinischen Studien jahrzehntelang durch fragmentierte Datenströme, zentrale Fokussierung auf Studienstandorte und arbeitsintensive manuelle Prozesse behindert wurde, bietet Reticulum Nexus eine umfassende Lösung. Reticulum Nexus integriert künstliche Intelligenz, automatisierte Workflows und vernetzte Agenten, die in Echtzeit Informationen aus verschiedenen Quellen – wie elektronischen Gesundheitsakten, Forschungsdatenbanken und Patientenportalen – sammeln, analysieren und verarbeiten. Dadurch wird der gesamte Prozess von der Patientensuche über die Screening-Phase bis hin zur Studienanmeldung beschleunigt und effizienter gestaltet. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit des Systems, Patienten mit spezifischen Profilen automatisch zu identifizieren und an geeignete klinische Studien weiterzuleiten – ohne dass medizinisches Personal stundenlang manuell nach passenden Kandidaten suchen muss. Ein zentrales Merkmal des Plattformansatzes ist die patientenzentrierte Ausrichtung. Reticulum Nexus berücksichtigt nicht nur medizinische Kriterien, sondern auch die individuellen Präferenzen, geografische Lage und Lebensqualität der Patienten. So wird sichergestellt, dass Studienanmeldungen nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern auch für die Betroffenen praktikabel sind. Zudem ermöglicht die Plattform eine nahtlose Kooperation zwischen Kliniken, Forschungseinrichtungen, Pharmaunternehmen und Regulierungsbehörden, wodurch die Koordination über nationale und internationale Grenzen hinweg verbessert wird. Die Einführung von Reticulum Nexus erfolgt in einem Umfeld, in dem die Teilnahme an klinischen Studien in der Onkologie weiterhin stark begrenzt ist. Laut Schätzungen nehmen nur etwa 5 % der Krebspatienten an klinischen Prüfungen teil, was die Entwicklung neuer Therapien erheblich verlangsamt. Durch die Digitalisierung und Automatisierung des Prozesses will Massive Bio diesen Anteil deutlich erhöhen und die Gerechtigkeit im Zugang zu innovativen Behandlungen fördern – insbesondere in ländlichen und unterversorgten Regionen. Experten begrüßen die Innovation als Meilenstein in der digitalen Transformation der klinischen Forschung. „Reticulum Nexus ist nicht nur eine technologische Neuerung, sondern ein Paradigmenwechsel“, sagt Dr. Lena Hoffmann, Onkologin und Forschungsleiterin am Deutschen Krebsforschungszentrum. „Es verbindet die Stärken der KI mit der menschlichen Empathie und ermöglicht es, die Patienten in den Mittelpunkt der Forschung zu stellen – und das global.“ Massive Bio betont, dass Reticulum Nexus bereits in Pilotprojekten mit führenden Kliniken in Europa, den USA und Asien erfolgreich getestet wurde. Die Ergebnisse zeigen eine Reduktion der Studienzulassungszeiten um bis zu 60 % und eine signifikante Erhöhung der Patientenbeteiligung. In Zukunft soll die Plattform weiter ausgebaut werden, um auch andere Krankheitsbereiche wie neurologische Erkrankungen und seltene Krankheiten zu unterstützen. Mit Reticulum Nexus positioniert sich Massive Bio als Vorreiter der digitalen Gesundheitsinfrastruktur und setzt neue Maßstäbe für Effizienz, Zugänglichkeit und Patientenorientierung in der klinischen Forschung.
