One Genomics und CiRA Foundation kooperieren zur Weiterentwicklung präziser Genom-Engineering-Technologien
One Genomics, ein künstlich-intelligente Genomik-Unternehmen, das die Forschung im Bereich der De-Aging-Wissenschaft vorantreibt, hat eine strategische Zusammenarbeit mit der CiRA Foundation bekannt gegeben, um präzise Genom-Engineering-Technologien weiterzuentwickeln. Das Unternehmen wurde gemeinsam von Harvard-Professor George Church sowie ehemaligen Forschern von Harvard und MIT, darunter Diana Luan, Masaki Kawamata und Motoshi Hayano, gegründet. Ziel der Kooperation ist es, die Grenzen bestehender Genome-Editing-Methoden zu überwinden, insbesondere solche, die durch unspezifische Mutationen, sogenannte „Bystander-Effekte“ und mangelnde Feinsteuerbarkeit bei CRISPR-basierten Ansätzen geprägt sind. Diese Limitationen behindern die Sicherheit und Zuverlässigkeit von zellulären Ingenieurverfahren, insbesondere in klinisch relevanten menschlichen Zellmodellen. Durch die Zusammenarbeit bringt One Genomics seine patentierte, künstlich-intelligente CRISPR-Designplattform mit dem „Safeguard“-Ansatz ein, die eine höhere Präzision und Feinabstimmbarkeit bei Genom-Editing ermöglicht. Die CiRA Foundation, eine öffentliche Einrichtung, die 2020 aus dem Center for iPS Cell Research and Application (CiRA) der Universität Kyoto hervorgegangen ist, wird diese Technologien in menschlichen induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) anwenden. Mit ihrer führenden Expertise in der regenerativen Medizin und der automatisierten iPS-Zellproduktion zielt die Kooperation darauf ab, die Effizienz, Kontrollierbarkeit und Sicherheit von Genom-Editing in biologisch relevanten Zellumgebungen zu steigern. Die gemeinsamen Fortschritte sollen die Grundlage für zukünftige klinische Anwendungen, wie die Behandlung altersbedingter Erkrankungen oder genetischer Störungen, legen. One Genomics verfolgt eine visionäre Mission: „Aging optional machen“. Dazu entwickelt das Unternehmen künstlich-intelligente virtuelle Zellmodelle, um Alterungsprozesse zu simulieren und therapeutische Interventionen zu optimieren. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen an hochpräzisen Genom-Editing-Tools, die es ermöglichen, Zellzustände programmatisch zu steuern – sowohl für die Verlangsamung oder Umkehrung des Alterns als auch für die Modellierung und Korrektur genetischer Krankheiten. Die CiRA Foundation setzt sich für den kostengünstigen und zugänglichen Zugang zu hochwertigen iPS-Zellen ein und fördert durch Automatisierung und Standardisierung die praktische Umsetzung regenerativer Therapien. Die Kooperation zwischen einem AI-geführten Genomik-Unternehmen und einer führenden iPS-Zell-Infrastruktur ist ein bedeutender Schritt hin zu einer neuen Ära der präzisen, sichereren und skalierbaren Zelltherapie. Industrieexperten sehen in der Kooperation eine Schlüsselentwicklung für die Zukunft der regenerativen Medizin. Die Kombination von KI-gesteuerten Genom-Editing-Plattformen mit etablierten iPS-Zell-Produktionsinfrastrukturen könnte die Entwicklung personalisierter Therapien beschleunigen. One Genomics positioniert sich als Pionier in der KI-gestützten Zellreprogrammierung, während die CiRA Foundation als zentraler globaler Player im iPS-Zell-Markt weiter an Bedeutung gewinnt. Die Synergien könnten nicht nur die Forschung revolutionieren, sondern auch die klinische Umsetzung von De-Aging- und regenerativen Therapien massiv voranbringen.
