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OpenAI plant Stargate: 500 Milliarden für Datenzentren und Stadt-Strombedarf

OpenAI hat mit dem Projekt Stargate eine der ambitioniertesten Datenzentrumspenden der KI-Ära gestartet, die nach Angaben des Unternehmens bis zu 500 Milliarden US-Dollar kosten und eine Energieleistung von zehn Gigawatt erfordern wird. Die Initiative, die im September angekündigt wurde, umfasst sechs Standorte in den USA: Shackelford County und Milam County in Texas, Doña Ana County in New Mexico, Lordstown in Ohio sowie eine bislang nicht genannte Location im Mittleren Westen. Hinzu kommt die bestehende Infrastruktur in Abilene, Texas. Insgesamt sollen die Anlagen eine Kapazität von sieben Gigawatt erreichen – eine Menge Energie, die ausreicht, um eine Großstadt wie New York City zu versorgen. Der geplante Ausbau soll bis 2030 abgeschlossen sein und die Rechenleistung für die nächste Generation von KI-Modellen wie GPT-5 und darüber hinaus sichern. Die Investitionen sind Teil eines globalen Wettlaufs um KI-Hyperskalierung. OpenAI hat bereits Verträge im Wert von einer Billion Dollar für das Jahr 2025 abgeschlossen, während Konkurrenten wie Meta und Microsoft ihre Kapitalausgaben massiv erhöhen. Die Energieanforderungen der KI-Infrastruktur sind dabei ein zentrales Hindernis. Laut einer Studie des RAND Corporation könnte der weltweite Energiebedarf für Datenzentren bis 2027 auf 68 Gigawatt und bis 2030 auf 327 Gigawatt ansteigen – eine Entwicklung, die erhebliche Herausforderungen für die Energieinfrastruktur und die Energiewende mit sich bringt. Die Stargate-Initiative verdeutlicht nicht nur die wirtschaftliche Dimension des KI-Booms, sondern auch die tiefgreifenden ökologischen und technologischen Fragen, die damit verbunden sind. Die Fokussierung auf Energieeffizienz, erneuerbare Energiequellen und innovative Kühltechnologien wird entscheidend sein, um die Umweltauswirkungen zu minimieren. Zudem setzen die enormen Investitionen neue Maßstäbe für öffentliche und private Partnerschaften im Bereich Infrastruktur, Energie und Technologie. Industrieanalysten sehen in Stargate einen Meilenstein der digitalen Transformation, aber auch eine Warnung vor einer unkontrollierten Ausweitung der Energieabhängigkeit. „Was OpenAI plant, ist nicht nur ein Datenzentrum-Boom, sondern eine neue Form der industriellen Infrastruktur“, sagt ein Experte von McKinsey. „Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wie schnell wir nachhaltige Lösungen finden.“ OpenAI, gegründet 2015 von Sam Altman, Elon Musk und anderen, hat sich als führender Akteur in der KI-Forschung etabliert. Mit Produkten wie ChatGPT hat es die breite Öffentlichkeit in die KI-Ära geführt. Derzeit arbeitet das Unternehmen eng mit Cloud-Anbietern wie Microsoft zusammen, das bereits mehrere Milliarden in die Infrastruktur investiert hat. Die Stargate-Pläne könnten die Abhängigkeit von externen Anbietern reduzieren und OpenAI zu einer eigenständigen, globalen KI-Infrastruktur-Plattform machen.

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