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KI-gestützter EKG-Test erkennt Herzanfälle schneller und rettet Leben

SAN FRANCISCO – PMcardio, ein führender Anbieter von künstlicher Intelligenz (KI) für die Herzdiagnostik, hat heute die Ergebnisse einer großen, mehrzentrischen Studie in den USA vorgestellt, die die herausragende Genauigkeit seines KI-Algorithmus „Queen of Hearts™“ bei der Erkennung akuter Herzinfarkte – sogenannter STEMIs – belegt. Die Ergebnisse wurden auf der Transcatheter Cardiovascular Therapeutics (TCT) 2025-Konferenz präsentiert und in der Fachzeitschrift JACC: Cardiovascular Interventions veröffentlicht. Das KI-Tool erreichte eine Sensitivität von 92 Prozent bei der Erkennung echter Herzinfarkte bereits beim ersten Elektrokardiogramm (EKG), während die Zahl falsch-positiver Alarme um das Fünffache sinken konnte – von 42 Prozent auf nur noch 8 Prozent. Die Studie, die von Forschern der Harvard-Universität (Beth Israel Deaconess Medical Center, Boston), der UC Davis (Sacramento) und der UTHealth (Houston) durchgeführt wurde, umfasste über 1.000 Patienten, die aufgrund von Verdacht auf akuten Herzinfarkt notfallmäßig behandelt wurden. Im Vergleich zur herkömmlichen triage-basierten Diagnose, die nur 71 Prozent der echten Infarkte erkannte, zeigte der KI-Algorithmus eine deutlich höhere Trefferquote. Dies bedeutet, dass mehr Patienten schneller und genauer diagnostiziert werden können, was entscheidend für die Behandlungszeit ist. Dr. Timothy D. Henry, Direktor der klinischen Forschung am Christ Hospital in Cincinnati, betont: „Diese Ergebnisse zeigen, dass KI-gestützte EKG-Analysen Ärzten helfen, Herzinfarkte schneller und präziser zu erkennen und Patienten so schneller zur Behandlung zu bringen.“ Besonders wichtig sei dies für Patienten aus kleineren oder ländlichen Krankenhäusern, die keine Notfallherzinterventionen durchführen können – dort erhalten nur 17 Prozent der Betroffenen eine rechtzeitige Behandlung. Die neuen Erkenntnisse stützen sich auf frühere Ergebnisse aus dem laufenden DIFOCCULT-3-Klinischen Studienprojekt, dem größten randomisierten KI-Studienprojekt in der Kardiologie. In der Türkei werden derzeit 6.000 Patienten in 18 Krankenhäusern untersucht. Frühe Daten zeigen, dass Patienten in der KI-Unterstützungsgruppe bis zu fünf Stunden schneller behandelt wurden und bessere kurzfristige Ergebnisse aufwiesen. Langfristige Daten zur Überlebensrate sind für das kommende Jahr erwartet. Dr. Robert Herman, PhD, Chief Medical Officer und Mitbegründer von Powerful Medical, erläutert: „Die konsistenten Ergebnisse aus realen klinischen Umgebungen und randomisierten Studien unterstreichen das Potenzial der KI, die langfristigen Ausgänge bei Herzinfarktpatienten zu verbessern. Da bis zu 40 Prozent der Herzinfarkte atypische EKG-Muster aufweisen, hilft unsere Technologie, auch diese Patienten rechtzeitig zu identifizieren und lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.“ Der „Queen of Hearts™“-Algorithmus wurde auf Millionen von EKGs trainiert und verfügt zudem über eine visuelle Erklärbarkeit: Er zeigt Ärzten, welche Bereiche des EKGs besonders stark zur Entscheidung beigetragen haben. Dadurch wird das Vertrauen in die KI-Entscheidungen gestärkt und die klinische Integration erleichtert. Zusammenfassend unterstreichen diese Studien das enorme Potenzial der KI, die Notfallversorgung bei Herzinfarkten weltweit zu revolutionieren – durch höhere Diagnosegenauigkeit, weniger unnötige Eingriffe und mehr gerettete Leben.

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