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ChatGPT: Jetzt individuelle Höflichkeit und Stilwahl einstellbar

OpenAI hat ein neues Update für ChatGPT vorgestellt, das Nutzern erstmals die Möglichkeit gibt, den Ton und die Persönlichkeit des KI-Chatbots nach ihren Vorlieben anzupassen. Ab Freitag können Nutzer über eine neue Einstellung steuern, ob sie eine „wärmer“ oder „nicht so warme“ Interaktion wünschen – also mehr oder weniger Begeisterung, Freundlichkeit und emotionale Ausdrucksstärke. Diese Anpassung erfolgt über den Menüpunkt „Personalisierung“ im Profilbereich der App, wo sich auch Optionen zum Ein- oder Ausschalten von Emojis, Überschriften und Aufzählungen finden. Zudem können Nutzer aus vorgefertigten Persönlichkeitsprofilen wählen, wie „quirlig“, „professionell“, „freundlich“ oder „zynisch“, um den Stil der Antworten gezielt zu beeinflussen. Ein weiterer bedeutender Schritt ist die verbesserte Textbearbeitung innerhalb des Chats. Bisher musste man oft den gesamten Text neu formulieren oder spezifische Anweisungen in separaten Prompts geben, um Änderungen vorzunehmen. Jetzt kann man direkt im Chat markierte Textabschnitte auswählen und ChatGPT beauftragen, konkrete Anpassungen vorzunehmen – etwa eine Formulierung umzustellen, den Ton zu ändern oder eine Passage zu kürzen. Dies macht die Zusammenarbeit mit der KI interaktiver und effizienter, insbesondere bei der Erstellung von E-Mails, Dokumenten oder Berichten. Die Neuerungen spiegeln OpenAIs Bemühung wider, ChatGPT zu einem personalisierbaren, flexiblen Werkzeug zu machen, das sich an unterschiedliche Benutzergruppen anpasst – von kreativen Schreibern über Geschäftsleute bis hin zu technisch versierten Nutzern. Die Möglichkeit, den Ton und Stil der KI zu steuern, könnte besonders in professionellen Umfeldern von Vorteil sein, wo ein formeller oder sachlicher Ton gefragt ist, während kreative Projekte von einer lebhafteren, kreativeren KI-Interaktion profitieren könnten. Industrieanalysten sehen die Änderungen als Teil einer größeren Trendwende hin zu benutzerzentrierten KI-Systemen. „Die Fähigkeit, die Persönlichkeit einer KI zu steuern, ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu echten digitalen Assistenten“, sagt Sarah Lin, KI-Expertein bei TechInsight. „Es geht nicht mehr nur um korrekte Antworten, sondern um eine angenehme, kontextgerechte Interaktion.“ OpenAI hat mit ChatGPT bereits einen Marktführer in der KI-Kommunikation etabliert, und diese Updates stärken die Position gegenüber Konkurrenten wie Google’s Gemini oder Meta’s Llama. Die neue Flexibilität könnte auch die Akzeptanz in Bildung, Kundenservice und Content-Erstellung weiter erhöhen.

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