RapidAI erhält FDA-Zulassung für AI-gestützte Aortenanalyse
RapidAI hat die Zulassung der US-amerikanischen Arzneimittel- und Lebensmittelbehörde (FDA) für „Rapid Aortic“ erhalten, eine klinisch fundierte KI-Lösung zur automatisierten Beurteilung und Langzeitüberwachung aortaler Erkrankungen. Die Plattform, Teil des umfassenden Rapid Aortic-Produkts, nutzt tiefes klinisches KI-Modell, um Radiologen, Chirurgen und Kliniker bei der Diagnose und Überwachung von Aneurysmen, Dissektionen und anderen aortalen Anomalien zu unterstützen. Die Software analysiert CT-Bilder des gesamten Aortenverlaufs – von der Aortenbogenregion bis zu den Beckenarterien – inklusive postoperativer und nicht kontrastverstärkter Aufnahmen. Innerhalb weniger Sekunden generiert sie standardbasierte Messungen wie sechs zonale Maximalwerte und achtzehn Leitparameter, ohne zwischen-individuelle Unterschiede zwischen Lesern. Zusätzlich liefert Rapid Aortic automatisierte 3D-Rekonstruktionen der Aorta und ermöglicht die seitliche Vergleichbarkeit mit früheren Untersuchungen. Personalisierte Benachrichtigungen helfen, Überwachungsintervalle nicht zu verpassen und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Durch die Integration in die Rapid Enterprise™-Plattform und die nahtlose Vernetzung mit Rapid Navigator Pro, der mobilen und webbasierten Anwendungen sowie dem Rapid Edge Cloud-System, ist die Lösung in bestehende klinische Workflows – wie PACS, EHR und Berichtssysteme – eingebettet. Damit wird der klinische Alltag nicht gestört, sondern effizienter gestaltet. Die automatisierte, leitliniengerechte Analyse reduziert die kognitive Belastung für Radiologen, beschleunigt die Befundung und stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Laut Dr. Trissa Babrowski, Vaskulärchirurgin an der University of Chicago, ermöglicht Rapid Aortic eine präzise, schnelle und konsequente Überwachung jedes aortalen Patienten – ein entscheidender Schritt für frühe Interventionen und bessere Prognosen. Karim Karti, CEO von RapidAI, betont, dass die Zulassung die wachsende klinische Relevanz des Unternehmens unterstreicht. „Rapid Aortic geht über reine Erkennung hinaus – es integriert KI in die komplette Patientenversorgung, von der Diagnose bis zur Langzeitüberwachung.“ Die Lösung ist bereits in über 2.500 Krankenhäusern in mehr als 100 Ländern im Einsatz und basiert auf über 700 klinischen Studien, darunter Forschung, die zur Ausweitung der nationalen Schlaganfallleitlinien beigetragen hat. Im Jahr 2025 präsentiert RapidAI die Technologie erstmals auf der VEITH Symposium in Halle #502, wo Kliniker die Vorteile in der Praxis erleben können. Industrieexperten sehen in Rapid Aortic eine Meilensteine in der klinischen KI-Anwendung: Die Fähigkeit, präzise, reproduzierbare und zeitnahe Messungen zu liefern, könnte die Patientensicherheit signifikant steigern, insbesondere bei kritischen, langfristig verfolgten Erkrankungen. Die Integration in bestehende Systeme und die Fokussierung auf klinische Relevanz, nicht nur technische Leistung, machen RapidAI zu einem führenden Player im Bereich tiefen klinischen KI. Die Plattform setzt Maßstäbe für die Zukunft der radiologischen und chirurgischen Versorgung.
