HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

Meta erweitert Nvidia-Deal für Millionen AI-Chips und standalone CPUs

Meta hat einen umfassenden neuen Vertrag mit Nvidia abgeschlossen, der die Lieferung von Millionen von KI-Chips für die Erweiterung der eigenen Rechenzentrumsinfrastruktur umfasst – darunter auch Nvidias neue eigenständige CPUs (Grace) und die kommenden Vera-Rubin-Systeme. Der Deal, der am Dienstag angekündigt wurde, markiert eine erhebliche Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Silicon-Valley-Riesen, die bereits seit über einem Jahrzehnt gemeinsam an KI-Infrastruktur arbeiten. Im Zentrum des neuen Abkommens steht die erste großflächige Nutzung von Nvidias Grace-CPU als eigenständiger Chip in Meta-Rechenzentren, statt nur als Ergänzung zu GPUs in Servern. Laut Nvidias Angaben ist dies die erste kommerzielle, skalierbare Implementierung der Grace-CPU außerhalb von Hybrid-Systemen. Meta-Chef Mark Zuckerberg bezeichnete die Partnerschaft als Teil seiner Vision, „persönliche Superintelligenz für alle Menschen auf der Welt“ zu ermöglichen, die er im Juli vorgestellt hatte. Obwohl die finanziellen Details nicht offengelegt wurden, schätzt Analyst Ben Bajarin von Creative Strategies den Wert des Deals auf mehrere Milliarden Dollar – eine bedeutende Komponente des geplanten Kapitalbudgets von 135 Milliarden US-Dollar für KI-Ausgaben im Jahr 2026. Der Vertrag ist Teil von Meta’s größeren Strategie, bis 2028 insgesamt 600 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische Rechenzentren und dazugehörige Infrastruktur zu investieren. Dazu gehören 30 neue Rechenzentren, davon 26 in den USA, darunter die Gigawatt-geplanten Projekte Prometheus in New Albany, Ohio, und Hyperion in Richland Parish, Louisiana. Neben den Chips umfasst der Vertrag auch Nvidias Networking-Technologie Spectrum-X und Sicherheitsfunktionen für KI-Features in WhatsApp. Die Zusammenarbeit umfasst auch tiefgreifende Co-Design-Engagements zwischen den Ingenieurteams beider Unternehmen, um KI-Modelle zu optimieren. Meta arbeitet an einem neuen Frontier-Modell namens Avocado als Nachfolger der Llama-Serie, das jedoch bisher wenig Begeisterung bei Entwicklern ausgelöst hat. Obwohl Meta stark auf Nvidia setzt, diversifiziert es seine Lieferketten. Im November gab es Berichte, dass Meta 2027 Google’s Tensor Processing Units (TPUs) in Betracht zieht, und es nutzt bereits eigene Chips sowie Produkte von AMD, das kürzlich einen großen Vertrag mit OpenAI gewann. Die hohe Nachfrage nach Nvidias Blackwell-GPUs führt weiterhin zu Lieferengpässen, doch der neue Vertrag sichert Meta eine stabile Versorgung mit aktueller und zukünftiger Technologie. Die Nachricht stärkte die Aktienkurse von Meta und Nvidia im After-Hours-Handel, während AMD um rund 4 % abstürzte. Meta’s Aktie hatte in den vergangenen Monaten starke Schwankungen gezeigt – nach einem dramatischen Rückgang im Oktober folgte ein 10%-Sprung im Januar nach stärkerer als erwarteter Umsatzprognose. Die KI-Strategie bleibt für Investoren weiterhin ein Nervenkitzel, obwohl die langfristige Investition in Infrastruktur die Glaubwürdigkeit der Vision unterstreicht. Die Kooperation zeigt, dass Nvidia nicht nur als GPU-Lieferant, sondern als umfassender Infrastrukturpartner für die nächste KI-Ära gilt. Meta’s Entscheidung, die Grace-CPU allein einzusetzen, ist ein klares Signal für die wachsende Bedeutung von CPU-GPU-Integrationen in KI-Workloads – und bestätigt Nvidias strategische Ausrichtung auf eine vollständige, nahtlose Infrastruktur für KI-Entwicklung und -Einsatz.

Verwandte Links

Meta erweitert Nvidia-Deal für Millionen AI-Chips und standalone CPUs | Aktuelle Beiträge | HyperAI