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Unterdog stellt 32-MB-Sprachmodell vor

Das Startup Underdog hat mit Woof ein 32 Megabyte großes Sprachmodell vorgestellt, das KI-gestützte Stimmfunktionen direkt auf lokalen Endgeräten ohne Internetverbindung ermöglichen soll. In einer neuen Browser-Demo demonstriert das Unternehmen die Software in einem virtuellen Retro-Technikraum: Nutzer können auf einer Schreibmaschine Texte eingeben, die die KI vorliest, über ein Stimmgerät Musikklänge erzeugen und verschiedene Objekte des Raums interaktiv nutzen. Alle Funktionen laufen laut Angaben direkt im Browser und setzen keine Cloud-Anbindung voraus. Das Modell besitzt demnach 31 Millionen Parameter und steht als freier Download bereit. Underdog positioniert es als Baustein für private digitale Assistenten, lokale Text-Sprach-Ausgaben oder personalisierte Audiobeiträge. Die Veröffentlichung folgt auf das 167 Megabyte große Sprache-zu-Text-Modell Bark, das ebenfalls für Transkription und Diktat auf Edge-Geräten ohne permanenten Cloud-Zugriff ausgelegt ist. Gründer Sigil Wen begründet den Ansatz mit Privatsphäre und Datenkontrolle: Statt Notiz- oder Transkriptionsdienste in der Cloud zu nutzen, will er Systeme anbieten, bei denen die Modelle vollständig auf der Hardware der Nutzer laufen. Ergänzend hat Underdog ein 27-Milliarden-Parameter-Modell für Laptops veröffentlicht sowie eine noch wartelistenpflichtige Anwendung angekündigt, die als lokal gehostete Alternative zu Muse und Instinct positioniert wird.

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