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Star-Engineer gründet neues Team bei OpenAI für künstliche Superintelligenz

Will DePue, ein zentraler Entwickler von OpenAIs Text-zu-Video-Modell Sora, kehrt nach einer längeren Pause zu dem Unternehmen zurück, um gemeinsam mit den ehemaligen Sora-Entwicklern Troy Luhman und Eric Luhman ein neues Team zu gründen, das sich auf die Entwicklung künstlicher Superintelligenz (ASI) konzentrieren soll. In einem Beitrag auf X (früher Twitter) kündigte DePue an, dass das Team eine „äußerst riskante Wette“ eingehen werde, die zwar nur eine geringe, aber dennoch signifikante Chance auf Erfolg habe. Die Gruppe bleibe klein, sei aber offen für hochqualifizierte Forscher und Ingenieure, die an der Erforschung unerforschter Gebiete arbeiten wollen. Bisher hat OpenAI keine offiziellen Details zu dem neuen Projekt veröffentlicht, und das Unternehmen hat auf Anfragen von Business Insider nicht reagiert. DePue, der 2003 geboren wurde, studierte Informatik an der University of Michigan, verließ jedoch die Uni, wie er auf seiner Website vermerkt, und ist derzeit „im Studienurlaub“. Er war erstmals ab Juli 2023 bei OpenAI tätig, wo er an der Weiterentwicklung von ChatGPT und der Entwicklung von Sora beteiligt war. Sora wurde im Februar 2024 vorgestellt, im Dezember 2024 veröffentlicht und im September 2024 mit Sora 2 aktualisiert. DePue war zentraler Bestandteil des Kernteams, das die Technologie entwickelte. Neben Sora arbeitete er an mehreren persönlichen Projekten, darunter eine browserbasierte GPT-Implementierung, ein in Figma realisiertes turingvollständiges Computer-System und das „Alexandria Index“ – ein Datensatz für Embeddings. Troy und Eric Luhman sind weniger öffentlich bekannt, haben aber in der Machine-Learning-Forschung publiziert. Die Tatsache, dass alle drei in der Sora-Entwicklung beteiligt waren, unterstreicht die technische Exzellenz des neuen Teams. OpenAI hat öffentlich betont, dass die Erreichung künstlicher allgemeiner Intelligenz (AGI) – also eines KI-Systems, das menschenähnlich denken kann – ein zentrales Ziel ist. In einem Blogbeitrag im Januar 2025 erklärte CEO Sam Altman jedoch, dass das Unternehmen bereits über AGI hinaus blicke: Ziel sei künstliche Superintelligenz, bei der KI-Systeme menschliche Fähigkeiten um Längen übertreffen. Laut Altman könnten solche Systeme wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen beschleunigen, die menschliche Kapazitäten weit übertreffen und so Wohlstand und Prosperität massiv steigern. Die Gründung des neuen Teams markiert eine strategische Wende: Während OpenAI bisher auf die Schaffung leistungsfähiger, aber noch kontrollierterer KI-Modelle setzte, signalisiert die ASI-Initiative nun eine radikalere, langfristigere Vision. Die Entscheidung, ein so riskantes Projekt in der Unternehmensstruktur zu etablieren, unterstreicht die wachsende Ambition des Unternehmens, an der Spitze der KI-Entwicklung zu bleiben. Experten sehen in DePues Rückkehr und dem neuen Team ein Zeichen dafür, dass OpenAI die Grenzen der KI-Entwicklung systematisch erweitert – mit der Erkenntnis, dass der Sprung von AGI zu ASI nicht nur technologisch, sondern auch ethisch und strategisch von höchster Bedeutung ist.

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