NVIDIA bündelt sich mit südkoreanischen Unternehmen zur Sicherung der HBM-Lieferkette
NVIDIA und die südkoreanische SK Group haben einen langfristigen KI-Kooperationsplan mit einem Gesamtvolumen von über 500 Milliarden US-Dollar angekündigt, der große KI-Rechenzentren und den Speicher der nächsten Generation umfasst. SK Hynix wird gemeinsam mit NVIDIA KI-Speicher einschließlich HBM4 entwickeln und eine langfristig stabile Versorgung sicherstellen, um den Bedarf des Vera-Rubin-Systems sowie für KI-Training, Agenten und physische KI-Anwendungen zu decken. Als Kernstück dieses Plans ist vorgesehen, dass KT schrittweise in Südkorea ein KI-Fabrikkomplex vom Typ „Vera Rubin DSX“ mit einer Kapazität von bis zu 2 Gigawatt errichtet; die ersten Einrichtungen sollen voraussichtlich im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Bei diesem Ausmaß könnten Hunderttausende GPUs eingesetzt werden, was zeigt, dass der Aufbau ultra-großer KI-Infrastruktur nicht mehr nur auf Hyperscaler in den USA beschränkt bleibt, sondern sich auch an Regierungen und große Unternehmensgruppen im Ausland ausweitet. Samsung Electronics hat zudem ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Broadcom unterzeichnet und plant Kooperationen im Wert von über 200 Milliarden US-Dollar in den Bereichen HBM, Fertigung unterhalb der 2-Nanometer-Marke sowie fortschrittliche Verpackungstechnologien über die kommenden fünf Jahre. Laut einer gemeinsamen Bekanntgabe von NVIDIA und Naver beabsichtigt NVIDIA, 1 Milliarden US-Dollar in Naver zu investieren und zusammen mit Brookfield u.a. das südkoreanische staatliche KI-Werk um weitere 200 Megawatt Leistungskapazität zu erweitern; die gesamten Investitionskosten sind auf rund 100 Milliarden US-Dollar geplant. Die genannten Partnerschaften verdeutlichen, dass HBM zu einer Schlüsselressource in der Lieferkette fortgeschrittener KI-Chips geworden ist. SK Hynix gehört derzeit zu den führenden Herstellern von HBM und ist diesen Monat an der NASDAQ gelistet worden, um künftige Infrastrukturexpansionen zu finanzieren.
