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Google erweitert Frühwarnsysteme für Naturkatastrophen

Zum Internationalen ShakeOut-Tag, an dem Millionen Menschen Erdbebenübungen durchführen, stellt Google seine weltweite Katastrophenvorsorge in den Vordergrund. Mit dem Android-System für Erdbebenwarnungen werden Smartphones zu Sensoren eines globalen Netzwerks, das Nutzer warnen kann, bevor die Bodenbewegung ihre Stadt erreicht. Das System wird zudem in weiteren Ländern und Regionen eingeführt. Über Erdbeben hinaus unterstützt Googles Künstliche Intelligenz bei der Vorhersage weiterer Naturgefahren. Bei Flussüberschwemmungen liefert die Technologie in 150 Ländern für mehr als zwei Milliarden Menschen Vorwarnzeiten von bis zu sieben Tagen; bei städtischen Starkregenüberschwemmungen sind es bis zu 24 Stunden. Das Modell WeatherNext soll Hurrikane und Zyklone bis zu 15 Tage im Voraus vorhersagen können. Bei Waldbränden sind nahezu Echtzeitkarten mit Brandgrenzen in 34 Ländern verfügbar; das geplante Satellitennetz FireSat soll Brände von der Größe eines Klassenzimmers binnen 20 Minuten erkennen und verfolgen können. Im Jahr 2025 leitete Google nach eigenen Angaben im Schnitt mehr als zehn Millionen Anfragen zu Kriseninformationen pro Tag an Nutzer weiter. Das erklärte Ziel der Bemühungen lautet, dass niemand von einer Naturkatastrophe überrascht wird. Weitere Einzelheiten zu Partnerschaften, Projekten und Maßnahmen bündelt Google in einem neuen Weißbuch zur Krisenresilienz.

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