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NVIDIA und Südkorea bauen AI-Infrastruktur für industrielle Transformation

NVIDIA hat auf dem APEC-Gipfel 2025 gemeinsam mit südkoreanischen Technologiegiganten wie SK Group, Samsung, Hyundai Motor und Naver eine umfassende strategische Allianz für die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) und physischer KI bekanntgegeben. Zentrales Element ist der Bau mehrerer „KI-Fabriken“ mit jeweils über 50.000 NVIDIA-GPUs, die die Zukunft der Halbleiterfertigung, digitalen Zwillinge, Robotik und KI-Agenten vorantreiben sollen. Die SK Group plant eine der größten KI-Infrastrukturen Koreas mit über 50.000 NVIDIA-GPUs, die ab 2027 in Betrieb gehen soll. Die Anlage wird nicht nur SK-Tochterunternehmen wie SK hynix und SK Telecom (SKT) unterstützen, sondern auch über einen GPU-as-a-Service-Modell externen Akteuren wie der südkoreanischen Regierung und Start-ups zur Verfügung stehen. Dabei arbeitet SK hynix eng mit NVIDIA an der Entwicklung von High-Bandwidth-Memory (HBM) und fortschrittlichen Speichertechnologien für zukünftige GPUs. SKT baut zudem eine industrielle KI-Cloud in Asien mit über 2.000 NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition-GPUs, die KI-Workloads in der Fertigung, insbesondere für SK hynix, unterstützt. Die Fertigungsstätten profitieren von digitalen Zwillingen, die mit NVIDIA Omniverse und RTX-Servern real-time-Simulationen ermöglichen, um Prozesse zu optimieren, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Produktion zu beschleunigen. SK hynix nutzt zudem NVIDIA CUDA-X-Technologien wie PhysicsNeMo, um Chip-Design-Simulationen mit künstlicher Intelligenz zu beschleunigen. Samsung baut eine eigene KI-Megafabrik mit über 50.000 NVIDIA-GPUs, die die gesamte Fertigungskette – von Halbleitern über Smartphones bis hin zu Robotern – mit KI-Intelligenz ausstattet. Die Partnerschaft mit NVIDIA, die über 25 Jahre reicht, umfasst die Entwicklung von HBM4, kundenspezifischen CPUs und XPUs sowie die Integration von NVIDIA-Plattformen in die EDA-Tools von Synopsys, Cadence und Siemens. Die KI-Plattformen beschleunigen die Schaltkreis-Simulation, die Prozessoptimierung und die computergestützte Lithographie um das 20-fache. Zudem setzt Samsung auf die NVIDIA Omniverse-Plattform für digitale Zwillinge und die Isaac Sim- und Jetson Thor-Technologien für die Entwicklung von humanoiden Robotern. Auch Hyundai und Naver beteiligen sich an der KI-Transformation. Hyundai baut mit NVIDIA KI-Infrastruktur für autonome Mobilität, intelligente Fabriken und Robotik, während Naver eine „Physical AI“-Plattform für Industriezweige wie Schifffahrt, Energie und Biotechnologie aufbaut. Zudem arbeitet NVIDIA mit südkoreanischen Telekommunikationsanbietern und dem ETRI an der Entwicklung von AI-RAN, einer KI-gestützten Mobilfunktechnologie, die Leistung steigert und Energieverbrauch senkt. Die südkoreanische Regierung hat zudem über 260.000 NVIDIA-GPUs für öffentliche und private Initiativen zugesichert, darunter die Entwicklung nationaler KI-Grundmodelle. Die Partnerschaften markieren eine tiefgreifende Integration von KI in die physische Wirtschaft und stärken die Position Koreas als globaler Player in der KI- und Halbleiterindustrie. Mit dem Besuch von NVIDIA-CEO Jensen Huang, der erstmals seit 15 Jahren in Korea ist, wird der Fokus auf die künftige industrielle Transformation gelegt. Die Entwicklungen tragen dazu bei, dass NVIDIA erstmals eine Marktkapitalisierung von über 5 Billionen US-Dollar erreicht.

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