NVIDIA stellt die Vera-CPU vor: Entwickelt für agentische KI
NVIDIA hat die neue Generation der Vera-CPU offiziell vorgestellt, die speziell für Agentic-AI-Workloads in KI-Fabriken konzipiert wurde. Der Prozessor verfügt über 88 selbstentwickelte Olympus-Kerne (kompatibel mit ARMv9.2), eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s und ein Subsystem aus LPDDR5X-Speicher der zweiten Generation bei einem TDP von lediglich 450 W (der Stromverbrauch des Speichers liegt unter 30 W) und erzielt damit einen Durchbruch im Gleichgewicht zwischen Kerneleistung und Energieeffizienz. Tests von Phoronix zeigen, dass sich die Vera unter Agentic-Workloads hervorragend schlägt. Im Vergleich zur Vorgängergeneration Grace-CPU steigt die Gesamtleistung um das 1,6-Fache; gegenüber dem neuesten 128-Core-x86-Prozessor führt sie in der Gesamtperformance um das 1,5-Fache vor, wobei die Kompilierung eines Linux-Kernels auf einer einzelnen Spur nur 20 Sekunden benötigt. Besonders hervorzuheben ist ihre Speicherleistung: Beim STREAM-Triad-Test wird stabil 90 % der Spitzenbandbreite erreicht, während die Bandbreite pro Kern viermal so hoch ist wie bei herkömmlichen x86-Chips. Auch der Prime-Intellect-Gleichzeitigkeitstest bestätigt, dass auch bei parallelen Agentic-AI-Aufgaben hohe Bandbreiten und niedrige Latenzen erhalten bleiben. Phoronix-Gründer Larabel bezeichnet dies als „die bisher stärkste Herausforderung für die x86_64-Architektur". Die ersten Serienchargen der Vera wurden bereits an führende KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter ausgeliefert. Bis zum zweiten Halbjahr sollen Partner diese Systeme schließlich kommerziell einsetzen – sowohl in Einweg- als auch Zweiweg-Konfigurationen sowie in luftgekühlten oder flüssigkeitsgekühlten Systemen –, wodurch vollständig standardisierte Rechenzentren bis hin zu Hochdichte-Infrastrukturen für Agentic-AI-Bereitstellungen unterstützt werden.
