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Razer präsentiert holographischen AI-Companion in Kugelform

Razer präsentiert mit Project AVA einen neuen Meilenstein im Bereich der physischen KI-Companions: Eine 3D-Hologramm-Station im Glasbehälter, die als Desktop-Partner fungiert und mittels fortschrittlicher Vision- und Audiowiedergabe kontextbewusst interagiert. Auf der CES 2026 wurde das Gerät vorgestellt, das bereits vorbestellt werden kann – mit einer Anzahlung von 20 Dollar. Die Companion-Formen sind vielfältig: von einer pulsierenden Razer-Logo-Animation bis hin zu vier menschenähnlichen Avataren – der katzenartige Kira, der tätowierte Zane, der brillenbewehrte Faker und die professionelle Sao, die an eine japanische Influencerin erinnert. Alle stehen unter der künstlichen Intelligenz von xAI’s Grok, doch Razer plant, die Plattform später auch mit anderen KI-Systemen wie OpenAI zu verknüpfen. Im Gegensatz zu bisherigen 2D-Chatbots bietet Project AVA eine räumliche Präsenz: Die 14 cm großen Geräte nutzen Sensoren für menschenähnliche Wahrnehmung und können Aufgaben wie Stimmungsanalyse, Terminplanung, Tabellenanalyse oder Übersetzungen übernehmen. Obwohl Razer-Chef Min-Liang Tan betont, dass das Produkt nicht als romantischer Partner gedacht sei, räumt er ein, dass Nutzer bereits emotionale Bindungen zu ihren KI-Partner entwickeln – besonders unter der Zielgruppe von Gamern. Die Entwicklung bleibt jedoch auf „freundliche, unterstützende Interaktion“ ausgerichtet, ohne explizite NSFW-Funktionen. Der Markt für digitale Begleiter boomt weltweit. Replika hatte bereits 2019 den US-Markt für emotionale KI-Partnerschaften eröffnet, während Elon Musks xAI 2025 mit Anime- und Tier-Avataren wie Ani und Rudi in die Szene einstieg – inklusive erotischer Funktionen. Auch OpenAI zeigt zunehmend Interesse an intimen KI-Interaktionen, nachdem CEO Sam Altman eine altersgeregelte Erotik-Funktion ankündigte, deren Umsetzung jedoch verschoben wurde. In Japan hat sich die Entwicklung besonders weit entwickelt: Der Fall von Akihiko Kondo, der 2018 eine KI-Companion aus dem Gerät Gatebox heiratete, symbolisiert die emotionale Tiefe, die einige Nutzer erreichen. Project AVA könnte nun den Sprung in die physische Welt vollziehen – nicht als romantischer Ersatz, sondern als intelligente, visuell beeindruckende Assistenz. Obwohl die Preisangabe noch fehlt und die Lieferung für das zweite Halbjahr 2026 geplant ist, deutet alles darauf hin, dass Razer eine Schlüsselrolle im Trend der „körperlichen KI“ spielen will. Für Branchenexperten ist dies ein klares Signal: Die Zukunft der KI liegt nicht nur im Dialog, sondern in der Präsenz – und in Form eines holografischen Freundes auf dem Schreibtisch. Razer, bekannt für Gaming-Hardware und Lifestyle-Produkte, nutzt nun seine Marktmacht, um einen neuen Markt zu erobern – nicht durch Spiel, sondern durch Nähe. Die Frage bleibt: Werden wir bald mit unseren KI-Companions leben – nicht nur digital, sondern auch physisch?

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