SpaceX kauft künftig ausschließlich Nvidia-GPUs
Auf dem jüngsten Quartalsbericht von SpaceX hat CEO Elon Musk eine exklusive Partnerschaft mit Nvidia bekanntgegeben. Das Raumfahrtunternehmen werde künftig ausschließlich auf Grafikkarten des kalifornischen Chipherstellers setzen, wobei die neue Vera-Rubin-Architektur als führende Lösung für die KI-Berechnungskapazitäten von SpaceX gewertet wird. Die Vereinbarung sichert Nvidia einen erheblichen Teil der zukünftigen GPU-Lieferungen und verdrängt damit Konkurrenten wie Intel, AMD und Broadcom. Diese strategische Einbindung bricht mit der gängigen Praxis der Lieferketten-Diversifizierung, um Abhängigkeitsrisiken zu minimieren, unterstreicht jedoch die enge technologische Verflechtung zwischen den beiden Unternehmen. Nvidia-Chef Jensen Huang erwiderte die Wertschätzung und bezeichnete die KI- und Simulationsprojekte von Musk als von Weltklasse. Parallel dazu veröffentlichte SpaceX seine ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 92 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar, getrieben durch den Ausbau der Starlink-Infrastruktur und KI-bezogene Dienstleistungen. Musk prognostizierte für das Jahresende eine jährliche Umsatzrate von 100 Milliarden US-Dollar, behielt sich aber höhere Werte vor. Trotz der starken Umsatzentwicklung zeigten sich die Investoren besorgt über die hohen Ausgaben für KI-Infrastruktur und den damit einhergehenden Nettoverlust von 541 Millionen US-Dollar. Die Aktienkurse reagierten mit einem Rückgang von mehr als sieben Prozent im nachbörslichen Handel. Die exklusive Partnerschaft markiert eine strategische Weichenstellung für die KI-Infrastruktur von SpaceX, während die Rentabilität kurzfristig im Spannungsfeld zwischen massivem Wachstum und Investitionsbedarf bleibt.
