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Kanada stärkt souveräne KI mit NVIDIA und TELUS in Montreal

Canadas Engagement mit künstlicher Intelligenz erreicht einen entscheidenden Höhepunkt: Auf der All In Canada AI Ecosystem-Veranstaltung in Montreal trafen sich führende Akteure aus Politik, Wissenschaft und Industrie, um die nationale Strategie für souveräne KI voranzutreiben. NVIDIA-Vizepräsidentin Kari Briski, Kanadas Minister für Künstliche Intelligenz und digitale Innovation Evan Solomon sowie Aiden Gomez, CEO von Cohere, diskutierten im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der KI – mit besonderem Fokus auf digitale Souveränität, kulturelle Relevanz und lokale Wertschöpfung. Solomon betonte: „Die KI-Revolution ist nicht nur eine technologische, sondern eine entrepreneuriale Ära – und Kanada ist dabei, die Führung zu übernehmen.“ Ein zentrales Ereignis der Veranstaltung war die Ankündigung von TELUS, Kanadas erste vollständig souveräne KI-Fabrik in Rimouski, Québec, in Betrieb zu nehmen. Die Infrastruktur, ausgestattet mit den neuesten NVIDIA-accelerierten Computing-Lösungen und in Kooperation mit HPE entwickelt, bietet umfassende KI-Entwicklungskapazitäten – von Modelltraining bis zur Inferenz – und gewährleistet, dass alle Daten ausschließlich innerhalb kanadischer Grenzen verbleiben. Die Fabrik wird bereits von Unternehmen wie OpenText genutzt und ist zu 99 % mit erneuerbarer Energie betrieben, unterstützt durch TELUS’ PureFibre-Netzwerk. Accenture wird branchenspezifische Lösungen auf dieser Plattform entwickeln, während League, ein führender Anbieter im Bereich Gesundheits-Consumer-Experience, seine gesamte AI-gestützte Dienstleistungspalette auf der TELUS-Souveränen KI-Fabrik betreibt. Parallel dazu arbeitet RBC Capital Markets mit NVIDIA-Software an der Entwicklung von Enterprise-KI-Agenten für Kapitalmärkte. Mithilfe von NVIDIA NeMo und NIM-Mikroservices werden intelligente Systeme geschaffen, die den spezifischen Anforderungen lokaler Märkte gerecht werden und die Analyse- und Berichterstattungsprozesse deutlich beschleunigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung verantwortungsvoller, nachvollziehbarer und kulturell angepasster KI, die nicht einfach ausländischen Standards folgt, sondern kanadischen Werten, Sprachmustern und Regulierungen entspricht. Die Veranstaltung unterstreicht, dass Kanada nicht nur ein Zentrum der KI-Forschung ist – dank Pionierarbeiten von Geoffrey Hinton und Yoshua Bengio –, sondern nun auch eine führende Rolle bei der Umsetzung von KI-Infrastruktur mit nationaler Kontrolle und ethischem Ansatz spielt. Die globale KI-Strategie von NVIDIA, die CEO Jensen Huang in Ländern wie Deutschland, Japan und Großbritannien verfolgt, wird in Kanada konkret: durch öffentlich-private Partnerschaften, Investitionen in digitale Souveränität und die Schaffung eines ökonomisch und ethisch tragfähigen KI-Ökosystems. Industrielle Experten sehen in Kanadas Ansatz eine Vorbildfunktion: „Kanada zeigt, dass KI nicht nur technologisch, sondern auch politisch und gesellschaftlich gestaltet werden muss“, sagt ein Analyst aus dem Bereich digitale Governance. Mit TELUS, RBC und NVIDIA als Schlüsselakteuren wird Kanada zu einem globalen Modell für souveräne, nachhaltige und wettbewerbsfähige KI-Entwicklung.

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