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AI-Chatbots: Vielleicht schon das beste Erlebnis?

Lily Clifford, die Gründerin und CEO von Rime Labs, glaubt, dass die Nutzererfahrung mit KI-Chatbots möglicherweise so gut ist, wie sie je sein wird. Rime Labs entwickelt die Stimme am anderen Ende der Leitung, wenn man bei Restaurants wie Domino's oder Wingstop eine Bestellung aufgibt. Das Unternehmen trainiert KI-Modelle, um regionale Akzente, bestimmte Tonlagen und andere Elemente zu erstellen, die den Chatbots ein natürlicheres Gespräch ermöglichen. Clifford nutzt KI-Technologien auch in ihrem persönlichen Leben, insbesondere als Ersatz für Suchmaschinen. Anstatt eine Suchmaschine zu öffnen, wendet sie sich meistens an generative KI-Chatbots wie OpenAI's ChatGPT oder Googles Gemini. Sie vergleicht die Erlebnisse mit diesen KI-Tools mit dem Nutzen von Google und anderen Suchmaschinen in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren, einer Zeit, in der die Nutzererfahrung ihrer Meinung nach am besten war. Zu dieser Zeit waren Suchmaschinen einfacher gestaltet, es gab weniger Werbung und sponsorisierte Ergebnisse, und die Optimierung von Webseiten für mehr Klicks (SEO) war noch in den Anfängen. Diese Entwicklungen führten zwar zu neuen Geschäftsmodellen und wurden zur Norm des modernen Internets, aber sie verschlechterten gleichzeitig die Suchergebnisse für Nutzer. Heutzutage sind es häufig sponsored Ergebnisse, die wichtigeren und relevanteren Treffern vorgezogen werden. Generative KI-Chatbots haben dagegen diese Evolution noch nicht durchgemacht. Firmen und Einzelpersonen experimentieren immer noch damit, KI für verschiedene Aufgaben einzusetzen, wie das Schreiben von E-Mails oder das Erstellen von Werbebildern. Viele Menschen nutzen KI-Chatbots als Ersatz für Suchmaschinen. Wenn man der KI eine Frage stellt, gibt sie oft in wenigen Sätzen eine Antwort, was für einige Nutzer ansprechender ist als das Durchklicken mehrerer Suchergebnisse. Allerdings können KI-Suchergebnisse auch widersprüchlich oder falsch sein, was eine potenzielle Nachteile der schnellen und einfachen Antworten darstellt. Trotzdem bemerkte Clifford einen Erfahrungssprung zwischen Chatbots und Suchmaschinen während eines kürzlichen Aufenthalts in Mailand. Sie benutzte einen KI-Chatbot, um einen Ort zu finden, an dem sie ein Seidenblusen kaufen konnte. Der Chatbot führte sie zu einer lokalen Schneiderin, die maßgefertigte Blusen über Instagram verkaufte. "Es war nicht so, dass ich auf Forever 21 verwiesen wurde, was wahrscheinlich passiert wäre, wenn ich es bei Google gesucht hätte," sagte sie. "Es war total wild und spannend zu benutzen." Doch Clifford ist sich bewusst, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis KI-Chatbots ähnliche Veränderungen durchlaufen wie die Suchmaschinen vor ihnen. Einige Firmen, die in generative KI-Suchwerkzeuge investiert haben, setzen bereits erste Schritte in diese Richtung. Im letzten Monat verkündete Google, dass es Werbung in einigen der KI-Übersichten erweitern würde, die am Anfang der Suchergebnisse erscheinen. Zudem bieten einige Marketingexperten schon Hilfe bei „Answer Engine Optimization“ (AEO), einem Konzept, das der KI-Optimierung ähnelt wie SEO für Suchmaschinen. Diese Praktiken könnten im Laufe der Zeit die Nutzung von generativer KI für Suchvorgänge für Nutzer komplizierter machen. "Je mehr Menschen hineinspringen und versuchen, Dinge damit zu tun, desto komplizierter wird es unweigerlich," sagte sie. Industrieinsider teilen Cliffords Sichtweise teilweise. Sie sehen die aktuelle Phase als eine goldene Ära, in der KI-Chatbots noch relativ unbelastet von kommerziellen Interessen sind. Allerdings warnen sie auch vor der Gefahr, dass die Qualität der Antworten durch zunehmenden kommerziellen Einsatz und Manipulation abnimmt. Rime Labs selbst profitiert von der fortschreitenden Entwicklung der KI-Technologien, indem es sie für die Verbesserung der Benutzerinteraktionen nutzt. Die Firma hat sich auf die Schaffung realistischer, regionalspezifischer Stimmen spezialisiert, was die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden nahtlos und effizient macht.

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