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Nvidia-Chef sieht AI in ständigem Wachstumskreislauf

Nvidia-Chef Jensen Huang hat auf dem APEC-CEO-Gipfel in Südkorea eine entscheidende Wende in der Künstlichen Intelligenz (KI) beschrieben: einen „virtuellen Zyklus“. Laut Huang entwickelt sich die KI nun selbst verstärkend weiter – je besser die Modelle werden, desto mehr Investitionen folgen, was wiederum die KI-Entwicklung beschleunigt. „Die KIs werden besser. Mehr Menschen nutzen sie. Mehr Nutzung bringt mehr Gewinn, führt zu mehr Fabriken, die noch bessere KIs ermöglichen – und so weiter“, sagte er. Dieser Kreislauf treibe die weltweiten Kapitalausgaben (Capex) massiv voran. Seine Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Tech-Riesen wie Meta, Amazon, Alphabet und Microsoft gemeinsam über 300 Milliarden US-Dollar für KI-Infrastruktur und Rechenzentren ausgeben werden – ein Trend, der bis 2026 weitergehen soll. Huang betonte, dass wir am Beginn einer neuen Ära der Computertechnologie stehen. „Mit KI wird jede Schicht der Computing-Stacks grundlegend verändert“, erklärte er. Während klassische Software auf CPUs läuft, basiert KI auf GPUs – einer Architektur, die Nvidia maßgeblich geprägt hat. Die gesamte Wertschöpfungskette, von Chips und Energieversorgung über Infrastruktur bis hin zu Software und Anwendungen, wird neu gestaltet. „Die Computerindustrie war 60 Jahre lang praktisch unverändert – jetzt wird alles neu“, sagte Huang. Er schätzte, dass die bisherigen Investitionen in Computer – geschätzt eine Billion Dollar oder mehr – nun auf eine neue Plattform umgestellt werden müssen. Die Bedeutung von Nvidia wird durch seine Marktkapitalisierung unterstrichen: Mit über 5 Billionen Dollar ist es das erste Unternehmen, das diese Marke erreichte. Am selben Tag kündigte Nvidia eine strategische Partnerschaft mit dem südkoreanischen Halbleiterriesen Samsung an: Samsung wird 50.000 Nvidia-GPUs kaufen und einsetzen, um die Produktion von Chips für Mobilgeräte und Roboter zu optimieren. Dies verdeutlicht die zunehmende Integration von KI in industrielle Prozesse. Huang zeichnete eine Zukunft, in der KI nicht nur als Werkzeug dient, sondern aktiv „arbeitet“ – etwa in vollautomatisierten Fabriken. Er geht davon aus, dass KI bis zu 100 Billionen Dollar an globalen Industrien umgestalten wird. Dan Ives von Wedbush Securities bezeichnete Nvidia als „Grundlage der KI-Revolution“ und bestätigte den virtuellen Zyklus: „Je mehr Nachfrage, desto mehr Bau von KI-Infrastruktur – und Nachfrage erzeugt wiederum Nachfrage.“ Die Entwicklung zeigt, dass KI nicht nur eine Technologie ist, sondern einen tiefgreifenden Wandel der gesamten digitalen Wirtschaft antreibt – mit Nvidia als zentraler Triebkraft.

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