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Y Combinator-Startup Orange Slice sichert 5,3 Mio. Dollar Seed-Finanzierung ein

Zwei ehemalige Studenten der University of Michigan, Vihaar Nandigala und Kishan Sripada, beide 23, haben mit ihrem Y-Combinator-Startup Orange Slice 5,3 Millionen US-Dollar an Seed-Finanzierung gesichert. Die beiden trafen sich ursprünglich auf einer Bollywood-Tanzgruppe und entwickelten später gemeinsam Orange Slice, ein KI-gestütztes Vertriebsprodukt, das automatisch Prospecting-Tabellen erstellt – basierend auf Eingaben von Vertriebsmitarbeitern und Echtzeit-Daten aus dem Internet. Ihr Kerngedanke: Der größte Engpass im Vertrieb liegt nicht in der Nachrichtenformulierung, sondern darin, die richtigen Kontakte zu identifizieren. Orange Slice richtet sich an Vertriebsingenieure und andere Vertriebsprofile und wird bereits von frühen Nutzern wie den YC-Startups Novoflow und Pirros genutzt. Die Finanzierungsrunde wurde von 1984 Ventures und Moxxie Ventures gemeinsam angeführt, wobei Paul Graham als Privatinvestor beteiligt war. Die Mittel sollen vor allem für den Aufbau des Engineering-Teams eingesetzt werden, wie Nandigala bestätigte. Beide Gründer begannen mit der Entwicklung des Startups bereits als letzte Semester-Studierende und bewarben sich 2024 bei Y Combinator. Obwohl YC traditionell auch Dropouts unterstützt, riet man ihnen damals, ihr Studium abzuschließen und erneut zu bewerben. Dennoch arbeiteten sie intensiv an ihrem Produkt – und wurden im Sommer 2025 in die nächste YC-Batch aufgenommen, während sie noch ihre Abschlussprüfungen absolvierten. „Ich erinnere mich an kein einziges meiner Kurse im letzten Semester – ich glaube, ich war kein besonders guter Student“, sagte Nandigala. „Grundsätzlich haben wir das Unternehmen die ganze Zeit vollzeitig betrieben.“ Nandigala, der als CEO fungiert, gründete bereits mit 19 Jahren ein Ghost-Kitchen-Unternehmen namens KitchenKonnect und war zudem Sommeranalyst bei JPMorgan. Sripada, CTO, entwickelte eine Choreografie-Software namens Formi und absolvierte ein Praktikum als Software-Engineer bei Ramp. Die Kombination aus technischem Know-how, unternehmerischem Drive und einer klaren Problemlösung im Vertriebsalltag hat Orange Slice bereits früh auf die Aufmerksamkeit von Investoren gelenkt. Die Fokussierung auf datenbasierte Kontaktauswahl mittels KI stellt eine Antwort auf eine der zentralen Herausforderungen im modernen Vertrieb dar – die Effizienzsteigerung durch gezielte Ansprache. Industrieexperten sehen in Orange Slice ein Beispiel für die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung im Vertriebsprozess. Die KI-gestützte Prospekting-Plattform könnte insbesondere für Tech-Startups und skalierbare Vertriebsmodelle von großem Nutzen sein. Mit einer starken Investorenbeteiligung und einem klar definierten Marktbedarf ist Orange Slice auf einem Weg, sich als Schlüsselplayer im Bereich intelligenten Vertriebs zu etablieren.

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