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Meta launcht KI-Videos in Europa – mit Vibes

Meta hat seinen neuen Kurzform-Video-Feed „Vibes“ nun auch in Europa gestartet, zunächst über die Meta AI-App. Wie TikTok oder Instagram Reels zeigt Vibes eine kontinuierliche Folge von Videos, die vollständig künstlich intelligent generiert wurden. Die Einführung folgt knapp sechs Wochen nach dem US-Start und kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Debatte um KI-generierte Inhalte in sozialen Medien weiter an Schärfe gewinnt. Kurz nach dem Launch von Vibes stellte OpenAI mit Sora ein neues Tool vor, das die Erstellung und den Austausch von KI-Videoinhalten vereinfacht – ein klares Zeichen für die wachsende Bedeutung dieser Technologie im digitalen Content-Bereich. Mit Vibes können Nutzer eigene kurze Videos über Textprompts erstellen oder bestehende Inhalte remixen, um neue Versionen zu gestalten. Dabei lassen sich visuelle Elemente anpassen, Musik hinzufügen oder Stile verändern, um individuelle Geschichten zu erzählen. Die Inhalte können direkt in den Vibes-Feed gepostet, an Freunde gesendet oder auf Instagram Stories und Reels geteilt werden. Meta betont, dass das Tool eine soziale und kooperative Kreativität fördern soll – eine Art kollektives Erzählen durch Remixing und gemeinsame Storytelling. Doch die Reaktionen auf die Ankündigung waren gemischt. Bereits bei der Vorstellung im September sorgten Nutzerkommentare für Aufsehen: „Gang, niemand will das“, „Bro postet KI-Schleim auf seiner eigenen App“ oder „Was…?“ – typische Reaktionen auf ein Produkt, das als reine KI-„Slop“-Produktion wahrgenommen wird. Diese Kritik trifft auf ein Paradox: Wenige Monate zuvor hatte Meta noch betont, dass es unoriginelle, wertlose Kurzvideos bekämpfen wolle und Kreativität und authentische Geschichten fördern wolle. Nun positioniert sich das Unternehmen selbst als Treiber einer Plattform, die ausschließlich auf KI-Inhalten basiert. Trotzdem zeigt Meta, dass die Nachfrage nach KI-generierten Medien stark steigt: Laut internen Zahlen ist die Nutzung der KI-Content-Generierung in der Meta AI-App seit dem Launch mehr als zehnfach gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass Nutzer zwar kritisch gegenüber der Qualität sind, aber dennoch neugierig auf neue Formate bleiben. Gleichzeitig steht Meta vor der Herausforderung, die Balance zwischen Innovation und Inhaltsqualität zu finden – besonders in einem Umfeld, in dem Plattformen wie YouTube zunehmend Maßnahmen gegen KI-Schleim ergreifen. Industrielle Experten sehen in Vibes eine strategische Wette auf die Zukunft der Content-Erstellung: Während einige als „künstliche Überflutung“ kritisieren, könnten solche Tools künftig die Grenzen von Kreativität erweitern. Meta, das mit Facebook, Instagram und WhatsApp über Milliarden Nutzer verfügt, nutzt Vibes, um seine KI-Infrastruktur zu stärken und gleichzeitig neue Nutzerbindung zu schaffen. Die Zukunft von Vibes bleibt offen – doch eine Sache ist klar: Die Ära der KI-generierten Kurzvideos hat begonnen.

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