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TeraWulf-Aktien steigen nach Anthropic-Mietvertrag

Anthropic hat am Montag einen langfristigen Mietvertrag über ein Rechenzentrum des US-Infrastrukturunternehmens TeraWulf unterzeichnet. Die zwanzigjährige Vereinbarung umfasst ein Objekt in Hawesville im US-Bundesstaat Kentucky, ungefähr eine Stunde südwestlich von Louisville. Das Facility wird eine Kapazität von rund vierhundert Megawatt aufweisen, wobei die erste Stromlieferung für das zweite Halbjahr 2027 geplant ist. Über die erste Vertragslaufzeit werden den Angaben zufolge rund neunzehn Milliarden US-Dollar erwartet. Die Nachricht sorgte für eine deutliche Kursreaktion an den Finanzmärkten: Die Aktie von TeraWulf stieg im Vorhandel um mehr als sechzehn Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich der Wert bereits um über achtzig Prozent erhöht. Paul Prager, CEO von TeraWulf, betonte, dass die Vereinbarung die strategische Neuausrichtung des Unternehmens untermauere und eine langfristige, vorhersehbare Einkommensquelle mit einem der weltweit führenden KI-Unternehmen biete. TeraWulf hat sein Geschäftsmodell kürzlich von Kryptowährungs-Mining auf den Ausbau von Rechenzentrumskapazitäten für künstliche Intelligenz umgestellt. Im Rahmen dieser Transformation hat das Unternehmen zudem seinen fünfzigprozentigen Anteil an einem einhundertachtundsechzig-Megawatt-Standort in Abernathy, Texas, an eine Anlegergruppe um Fluidstack verkauft. Die Veräußerung dient der Kapitalfreisetzung und der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft der KI-Infrastruktur. Die aktuelle Marktentwicklung unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach energieintensiver Rechenleistung, während traditionelle Technologie- und Mining-Unternehmen ihre Portfolios kontinuierlich anpassen, um von diesem Wachstumsmarkt zu profitieren.

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