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vor 2 Tagen
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OpenAI aktualisiert die ChatGPT-Gedächtnisfunktion umfassend und führt Dreaming-Architektur ein

Kürzlich hat OpenAI das „Memory“-Feature von ChatGPT umfassend aktualisiert und ein System zur Gedächtnissynthese auf Basis der neuen Dreaming-Architektur eingeführt. Diese Aktualisierung zielt darauf ab, die Probleme des Vorgängerfeatures bei langfristiger Nutzung – wie veraltete Informationen, sinkende Genauigkeit und Engpässe bei der benutzerspezifischen Skalierung – grundlegend zu lösen. Das neue System integriert über einen automatisierten Hintergrundprozess kontinuierlich den Kontext mehrerer Gesprächsrunden, wodurch eine dynamische Aktualisierung und automatische „Frischhaltung“ des Gedächtnisses ermöglicht wird. Damit werden effektiv die Nachteile behoben, dass Situationen mit dem Zeitverlauf obsolet werden. Nutzer können sich jederzeit im Bereich für Gedächtniszusammenfassungen ansehen, Inhalte bearbeiten oder Interaktionsregeln festlegen. Laut offiziellen Bewertungsdaten zeigt die neue Version im Vergleich zum Anfang 2024 vorgestellten Erstausbau sprunghafte Fortschritte bei der faktischen Abrufbarkeit (gestiegen auf 82,8 %), der Einhaltung von Präferenzen (71,3 %) sowie der Fähigkeit zur zeitlichen Korrektur (75,1 %). Im Hinblick auf die kommerzielle Einführung hat OpenAI durch technische Optimierungen die Service-Inferenzkosten der Dreaming-Architektur um etwa den Faktor fünf gesenkt, was erstmals die Voraussetzung für die skalierbare Bereitstellung an eine massive Anzahl von Nutzern schafft. Die Funktion wurde zunächst Plus- und Pro-Abonnenten in den USA bereitgestellt und soll innerhalb der kommenden Wochen schrittweise auch globalen Nutzern sowie kostenlosen Tarifen wie Free und Go zugänglich gemacht werden. OpenAI gibt an, damit die zugrundeliegende Gedächtnisebene aller Nutzer zu vereinheitlichen und so die Grundlage für langfristig personalisierte KI-Dienste zu legen.

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