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Apple-Aktie steigt nach starkem iPhone-Verkaufsschub

Apple hat im ersten Geschäftsquartal des laufenden Finanzjahres mit einem Umsatzanstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut überraschend starke Ergebnisse vorgelegt. Der Umsatz stieg auf 102,9 Milliarden US-Dollar, deutlich über den Erwartungen von 99,8 Milliarden US-Dollar. Die Nettoergebnisse lagen bei 42,10 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Gewinn pro Aktie betrug 2,84 US-Dollar, gegenüber 2,40 US-Dollar im Vorjahr. Die Aktie gewann im After-Hours-Handel bis zu 3 %. Die starke Leistung wurde vor allem durch die iPhone-Nachfrage getrieben: Der Umsatz stieg um 23 % auf 85,27 Milliarden US-Dollar, was Apple auf den Erfolg der iPhone 17-Modelle zurückführte, die im September auf den Markt kamen. CEO Tim Cook beschrieb die Nachfrage als „einfach atemberaubend“ und betonte, dass Apple nun über eine aktive Gerätebasis von 2,5 Milliarden Geräten verfügt – ein Anstieg von 2,35 Milliarden im Januar des Vorjahres. Diese Zahl ist entscheidend für das Wachstum der Dienstleistungen, da sie die potenzielle Nutzerbasis für Apps, Abonnements und Cloud-Dienste widerspiegelt. Besonders beeindruckend war das Ergebnis in China, wo die Umsätze um 38 % auf 25,53 Milliarden US-Dollar stiegen. Cook erklärte, dass die Nachfrage durch starke Upgrader-Zahlen in Festlandchina und ein zweistelliges Wachstum bei Switchern – also Kunden, die von anderen Marken wechseln – getrieben wurde. „Wir haben eine Erholung gesehen, die deutlich über unseren Erwartungen lag“, sagte er, und betonte, dass der Erfolg auf Produktqualität und Innovation zurückzuführen sei. Im Gegensatz dazu fiel der Mac-Umsatz um 7 % auf 7,4 Milliarden US-Dollar, obwohl der neue MacBook Pro mit dem M4-Chip im November vorgestellt wurde. Der iPad-Umsatz stieg dagegen um 6 % auf 8,6 Milliarden US-Dollar und übertroff die Erwartungen. Interessant: Die Hälfte der iPad-Käufer hatte zuvor kein Apple-Gerät besessen. Die Kategorie „Wearables, Home und Accessories“ – darunter AirPods, Apple Watch und Vision Pro – verzeichnete ein Rückgang um 2 % und lag unter den Erwartungen. Der Dienstegeschäftsbereich wuchs dagegen um 14 % auf 26,34 Milliarden US-Dollar. Besonders stark war die Zuschauerzahl bei Apple TV, die im Dezember um 36 % gegenüber dem Vorjahr stieg. Apple kündigte zudem eine Partnerschaft mit Google an, bei der Googles Gemini-Modell künftig Apple Intelligence unterstützen wird – ein Zeichen, dass das Unternehmen in künstliche Intelligenz investiert, auch wenn es bisher weniger ausgab als Konkurrenten wie Meta oder Microsoft. R&D-Ausgaben stiegen auf 10,89 Milliarden US-Dollar, während die Kapitalausgaben von 2,94 auf 2,37 Milliarden US-Dollar sanken. CFO Kevan Parekh betonte, dass AI-Entwicklung zusätzliche Investitionen erfordere. Zudem gab Apple 32 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe und Dividenden aus. Branchenexperten sehen in den Zahlen eine klare Trendwende: „Apple hat sich von der Nachfrage-Flaute im Vorjahr erholt und zeigt, dass die Produktinnovation weiterhin der Motor ist“, sagt Analystin Elena Rossi von Gartner. „Die starke Performance in China ist besonders bemerkenswert, da dort die Konkurrenz stark ist.“ Apple bleibt trotz geringerer AI-Ausgaben auf einem hohen Niveau, da es auf die Integration von KI in bestehende Plattformen setzt – ein strategischer Vorteil, der sich in der Nutzerbindung niederschlägt.

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