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NVIDIA stärkt ROS 2 mit GPU-Unterstützung und Open-Source-Tools für künftige Roboter

NVIDIA hat auf der ROSCon in Singapur erneut ihre zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung offener Standards für die Roboterentwicklung unterstrichen. Die Konferenz, die bis zum 29. Oktober läuft, vereint weltweit Entwickler, Forscher und Unternehmen, die an der Robot Operating System (ROS) arbeiten – der am weitesten verbreiteten Open-Source-Plattform für Roboter. NVIDIA kündigte mehrere strategische Kooperationen mit Partnern und der Open Source Robotics Alliance (OSRA) sowie neue Software-Tools an, um die Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit von ROS 2 weiter zu steigern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gründung des Physical AI Special Interest Groups der OSRA, der sich mit Echtzeit-Steuerung, beschleunigter KI-Verarbeitung und verbesserten Werkzeugen für autonome Verhaltensweisen beschäftigt. NVIDIA trägt GPU-agnostische Abstraktionen direkt in ROS 2 ein, sodass das System unterschiedliche Prozessoren – von CPUs bis zu integrierten und dedizierten GPUs – effizient erkennen und nutzen kann. Dies gewährleistet konsistente Hochgeschwindigkeitsleistung und sichert die Zukunftsfähigkeit der ROS-Ökologie im Zuge rasanter Hardware-Innovationen. Zudem veröffentlichte NVIDIA das Tool Greenwave Monitor als Open Source, das Entwicklern hilft, Leistungsengpässe schnell zu identifizieren und die Roboterausführung zu optimieren. Parallel dazu ist NVIDIA Isaac ROS 4.0 nun auf der Jetson Thor-Plattform verfügbar – eine Sammlung von ROS-kompatiblen, GPU-beschleunigten Bibliotheken und KI-Modellen für Anwendungen in Manipulation und Mobilität. Unternehmen wie AgileX Robotics nutzen NVIDIA Jetson-Module für KI-basierte Autonomie und Vision in mobilen Robotern und setzen auf Isaac Sim, eine Open-Source-Simulationsplattform auf Basis von Omniverse. Canonical präsentiert eine vollständig offene Observability-Stack-Lösung für ROS 2-Geräte unter Ubuntu, die nun auf Jetson AGX Thor läuft. Ekumen Labs integriert Isaac Sim für hochfidele Simulationen und die Erzeugung photorealistischer synthetischer Daten. Intrinsic nutzt Isaac-Foundation-Modelle und Omniverse-Tools in seiner Flowstate-Plattform, um fortschrittliche Greiffähigkeiten, Echtzeit-Digital-Twin-Visualisierung und KI-gesteuerte Automatisierung in der Industrie zu ermöglichen. KABAM Robotics setzt auf Jetson Orin und den Triton Inference Server für sichere und komplexe Außenanwendungen. Open Navigation demonstriert mit NVIDIA-Technologien wie Isaac Sim und SWAGGER eine erweiterte Routenavigation für autonome mobile Roboter. Robotec.ai und NVIDIA arbeiten an einem neuen ROS-Simulationsstandard, der in Isaac Sim integriert ist und die Entwicklung über verschiedene Simulatoren hinweg vereinfacht. ROBOTIS setzt auf Jetson für On-Board-Computing und nutzt Isaac Sim für Validierung, während der AI Worker mit dem Isaac GR00T N1.5-Modell mehr Autonomie und skalierbare Edge-KI bietet. Stereolabs’ ZED-Kameras sind nun kompatibel mit Jetson Thor, was hohe Leistung bei Multikamera-Aufnahmen, geringe Latenz und Echtzeit-Spatial-AI für allgemeine Roboteranwendungen ermöglicht. Industrieexperten sehen in diesen Entwicklungen einen entscheidenden Schub für die physische KI. „NVIDIA schafft mit GPU-Integration und offener Infrastruktur die Grundlage für robuster, skalierbare und realwelttaugliche Roboter“, sagt ein Branchenanalyst. Die Kombination aus leistungsstarken Hardware-Plattformen, KI-Modellen und offenen Simulationswerkzeugen beschleunigt die Marktreife von Robotersystemen. NVIDIA positioniert sich damit nicht nur als Hardware-Provider, sondern als zentraler Treiber der offenen Roboter-Ökologie.

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