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ServiceNow und OpenAI vertiefen Kooperation für agente AI in Unternehmen

ServiceNow und OpenAI haben ihre strategische Zusammenarbeit erweitert, um agente-basierte KI-Erlebnisse in Unternehmen zu beschleunigen und die Umsetzung von KI in der Unternehmenspraxis zu stärken. Die Kooperation ermöglicht es ServiceNow, mit Hilfe der fortschrittlichen KI-Modelle von OpenAI – darunter GPT-5.2 – maßgeschneiderte, unternehmensspezifische KI-Lösungen zu entwickeln, ohne dass Kunden aufwändige individuelle Entwicklungen vornehmen müssen. Ein zentrales Ziel ist die Implementierung einer direkten Sprache-zu-Sprache-Technologie, die es ermöglicht, natürliche, kontextbezogene Gespräche zwischen Nutzern und KI-Agenten in Echtzeit zu führen – ohne Textübersetzung als Zwischenschritt. So kann ein Mitarbeiter beispielsweise in seiner Muttersprache eine Anfrage stellen, die sofort verstanden, interpretiert und mit konkreten Aktionen wie Fallanlage, Genehmigungsprozess oder Workflows in anderen Systemen beantwortet wird. Dies reduziert Latenz, bewahrt Bedeutung und beseitigt unnötige Übergabepunkte. Zusätzlich stärkt die Zusammenarbeit die Automatisierung in komplexen IT-Umgebungen. Durch die Integration von OpenAI-Modellen kann ServiceNow unstrukturierte Dokumente – wie E-Mails, Berichte oder PDFs – automatisch in handlungsorientierte Daten umwandeln. Diese Fähigkeit erweitert die Reichweite sicherer, kontextbewusster Automatisierung auf Legacy-Systeme wie Mainframes, E-Mail- und Chat-Plattformen sowie auf vielfältige Cloud-Anwendungen. Dadurch werden Arbeitsabläufe effizienter und autonomer gestaltet. ServiceNow fungiert dabei als „AI Control Tower“, die Governance, Orchestrierung und Transparenz über KI-Anwendungen in Unternehmensworkflows gewährleistet. Die Plattform bietet zentrale Sichtbarkeit über den Einsatz von Modellen, deren Interaktion mit Unternehmensdaten und Systemen sowie die Skalierung von KI-Aktionen in einer kontrollierten und auditfähigen Weise. Dies ist entscheidend für große Unternehmen, die KI nicht nur testen, sondern in der Praxis skalieren wollen. Amit Zavery, COO und CPO von ServiceNow, betont, dass die Plattform bereits mehr als 80 Milliarden Workflows pro Jahr verarbeitet und nun mit OpenAI die nächste Generation von KI-Workflows vorantreibt. Brad Lightcap, COO von OpenAI, sieht in der Kooperation eine Chance, agente-basierte Intelligenz in komplexen Unternehmensumgebungen zu etablieren, die sicher, skalierbar und messbar ist. Die Zusammenarbeit baut auf einer langjährigen Partnerschaft auf und ermöglicht Kunden, die neuesten KI-Innovationen nahtlos in ihre bestehenden ServiceNow-Systeme einzubinden – ohne Umstellungen oder zusätzliche Entwicklungsaufwände. Die Erweiterung der KI-Fähigkeiten ist besonders relevant in einer Zeit, in der KI-Modelle rasch weiterentwickelt werden und Unternehmen dringend nach Lösungen suchen, um ihre Prozesse mit diesen Fortschritten Schritt zu halten. Industrieexperten sehen in der Kooperation eine Schlüsselentwicklung für die praktische KI-Implementierung in der Unternehmenswelt. ServiceNow positioniert sich damit als zentraler Integrator für KI-Workflows, während OpenAI als technologischer Anbieter für fortschrittliche KI-Modelle agiert. Beide Unternehmen profitieren von einer symbiotischen Beziehung: ServiceNow gewinnt an technologischer Tiefe, OpenAI erweitert seinen Zugang zu industriellen Anwendungsfällen. Die Zusammenarbeit könnte zu einer neuen Standardisierung von agenter KI in der Unternehmenswelt führen – mit Fokus auf Sicherheit, Skalierbarkeit und messbarem Geschäftswert.

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