Snap-Alumni gründen Ghost Angels Fund
Eine Gruppe von zwanzig ehemaligen Mitarbeitern von Snap hat sich zusammengeschlossen, um den Investitionsgesellschaft „Ghost Angels" zu gründen, der Start-ups im Bereich soziale Medien fördern soll. Max Rivera, der früher die globale Partnerschaftsabteilung bei Snap leitete und derzeit am KI-Labor von Microsoft arbeitet, initiierte das Fundament im Jahr 2025, um die bereits bestehende Investitionsgemeinschaft ehemaliger Snap-Mitarbeiter zu formalisieren. Obwohl der genaue Höhe des aufgebrachten Kapitals nicht公开 wurde, bestätigte das Team, dass bereits mindestens fünf Unternehmen finanziert wurden und weitere Mittel innerhalb des nächsten Jahres in mindestens 15 weitere Start-ups investiert werden sollen. Neben Rivera gehören etwa zwanzig weitere Gründer- und Investorenmitglieder zur Gruppe, darunter einige aktuelle Snap-Mitarbeiter sowie erfahrene Absolventen wie Alexandra Levitt, die früher den unternehmerischen Inkubator von Snap leitete, und Will Wu, ein Gründungsmitglied des Produkt- und Designteams. Rivera betonte in einem Interview mit TechCrunch, dass die Zusammensetzung bewusst gewählt wurde, um sowohl frühere Führungskräfte als auch jüngere Fachkräfte einzubinden. Diese Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen sei zentral für die Bewertung von Geschäftsabschlüssen und die Unterstützung von Gründern. Die Investitionsstrategie konzentriert sich auf Frühphasen-Start-ups im Bereich künstlicher Intelligenz, die im Schnittbereich von sozialen Medien und Konsumgütern tätig sind. Rivera stellt fest, dass sich die Landschaft der Unternehmen grundlegend verändert hat, seit er vor fast zehn Jahren bei Snap begann. Heute operieren Start-ups mit deutlich schlankeren Teams und starten schneller, wobei sie ihre Entwicklung oft öffentlich iterieren. Ein wichtiger Trend ist die Abkehr von rein werbefinanzierten Modellen hin zu Abos, Token-basierten Systemen oder nutzungsabhängigen und ergebnisorientierten Geschäftsmodellen. Zudem rücken die Gründer selbst stärker in den Fokus der Vertriebsstrategien. Ein zentrales Thema bei der Analyse des zukünftigen sozialen Medien-Sektors ist die Trennung der Konzepte „Soziales" und „Medien". Während traditionelle Plattformen stark auf Werbung und algorithmisch gesteuerte Inhalte angewiesen sind, was bei Nutzern zunehmend zu Enttäuschung über die ursprüngliche Verpflichtung zur Vernetzung von Menschen führt, setzt Ghost Angels auf neue Ansätze. Im sozialen Bereich unterstützt das Kapital Start-ups, die künstliche Intelligenz kreativ einsetzen, um das ursprüngliche Versprechen echter Verbindungen wieder einzuhalten. Im Mediensegment fokussieren sich die Investitionen auf KI-native Formate und generative Kreativtools für verschiedene Bereiche wie Musik, Gaming, Sport und Mode. Diese Technologien sollen die Barrieren für die Erstellung und Verbreitung von Inhalten drastisch senken und damit eine neue Ära der digitalen Teilhabe einleiten.
