CampusAI schließt Bildungslücke bei AI-Training für Mitarbeiter – bei TechCrunch Disrupt 2025 vorstellen
CampusAI, ein aus Warschau stammendes Startup, zielt darauf ab, die Kluft im AI-Training für Nicht-Techniker zu schließen – eine Herausforderung, die durch die zunehmende Forderung nach AI-Nutzung in Unternehmen entstanden ist. Gründer und CEO Aureliusz Gorski betont, dass es auf dem Markt wenige Angebote gibt, die speziell für Laien konzipiert sind. CampusAI bietet daher eine umfassende Bildungsplattform, die sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen unterstützt, um mit KI effektiver zu arbeiten. Der Kern des Angebots ist ein interaktives Lernumfeld mit zwei zentralen Komponenten: Kurse mit avatarbasiertem Lernmodell und eine virtuelle Campus-Welt im Metaverse – vergleichbar mit Roblox, aber für Erwachsene. Nutzer können dort Fähigkeiten erwerben, sich vernetzen, an Projekten teilnehmen und in einer sicheren Umgebung mit KI interagieren. Die Plattform integriert Zugriff auf Dutzende von KI-Modellen wie ChatGPT, Gemini, Midjourney und Flux – alles in einem einzigen Ort, ohne separate Anmeldungen oder Abonnements. Die Inhalte werden täglich aktualisiert, um mit der raschen Entwicklung der Technologie Schritt zu halten. Für Privatanwender gibt es das Me+AI-Programm (250 $/Jahr), das personalisierbare Lernpfade ermöglicht. Für Unternehmen ist Team+AI (25.000 $/Jahr) erhältlich, das einen strukturierten Einführungsprozess umfasst: Eine AI-Readiness-Prüfung, Workshops für Manager und Webinare für das gesamte Team. In den letzten vier Wochen werden individuelle Weiterbildungspfade erstellt, die auf die spezifischen Berufsfelder – wie HR, Finanzen oder Vertrieb – und Unternehmensziele abgestimmt sind. Die pädagogische Grundlage stützt sich auf die Forschung von AI-Experte Aleksandra Przegalińska, die den Fokus auf menschlich-KI-Kooperation legt. Statt KI als Ersatz zu sehen, soll sie als Teammitglied, Sparringspartner oder Coach agieren. Dazu gehören ein Prompt-Buch zur Verbesserung von Interaktionen mit KI und der „AI Gym“ – eine Plattform mit AI-generierten Übungen und kontinuierlicher Bewertung. CampusAI berichtet von messbaren Erfolgen: Mitarbeiter werden laut Angaben 40 % effizienter und 60 % zufriedener mit ihrer Arbeit. Seit der Markteinführung 2023 hat das Unternehmen 35.000 Nutzer gewonnen, darunter 60 Unternehmen wie ING, T-Mobile, Lenovo und Ikea, und strebt 2025 über 2 Mio. $ ARR an. Aktuell sammelt das Startup eine Series-A von 20 Mio. $, um bis 2030 in 40 Märkte zu expandieren. Neben dem Lernangebot entwickelt CampusAI auch digitale Zwillinge realer Orte – wie Universitäts- oder Firmensitzgebäude – für exklusive Nutzung durch Organisationen (ab 100.000 $/Jahr). Mit einer Förderung von 18 Mio. € durch die Europäische Kommission arbeitet das Unternehmen mit 11 europäischen Universitäten zusammen, um maßgeschneiderte Lernumgebungen zu schaffen. Gorski sieht diese Kooperationen als Grundlage für lokale Innovations-Hubs, inspiriert von seiner Erfahrung am Cambridge Innovation Center. Er betont, dass starke lokale Ökosysteme notwendig sind, um die Dominanz großer Tech-Konzerne zu brechen. Industrieanalysten sehen CampusAI als wegweisendes Modell für die Zukunft der beruflichen Weiterbildung. Die Kombination aus Metaverse, personalisierten Lernpfaden und digitalen Zwillingen könnte eine neue Ära der „Kollaborativen KI-Integration“ einläuten. Mit einem klaren Fokus auf Inklusion, Messbarkeit und lokaler Wertschöpfung ist CampusAI nicht nur ein Bildungsanbieter, sondern ein Treiber für eine menschenzentrierte KI-Revolution.
