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Asahi Kasei und Aizip präsentieren AI-gestützte Sensortechnologie, RegScale spendet OSCAL-Hub zur Sicherheitszertifizierung

Asahi Kasei Microdevices (AKM) und Aizip haben eine Partnerschaft eingegangen, um zwei innovative Lösungen im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) und Sensortechnologie vorzustellen: eine Echtzeit-Erkennung von Schlucken mittels Millimeterwellenradar und eine Gestensteuerung durch Elektromyographie (EMG). Beide Technologien werden auf der CES® 2026 im Digital Health-Bereich im Venetian Expo, Stand 54829, präsentiert. AKM liefert hochpräzise Sensoren, während Aizip leichte KI-Modelle bereitstellt, die ohne interne KI-Expertise von Herstellern genutzt werden können. Die Millimeterwellenradar-Lösung von AKM überwacht die Bewegung im Halsbereich, um Aspirationen – also das versehentliche Einatmen von Nahrung oder Flüssigkeit – in älteren Menschen frühzeitig zu erkennen. Laut der American Thoracic Society starben zwischen 1999 und 2022 in den USA fast 186.000 Menschen an Aspirationspneumonie, wobei drei Viertel der Fälle Personen im Alter von 75 Jahren und älter betrafen. Der Radar erfasst die Halsbewegungen, wandelt sie in Audiodaten um und Aizips KI-Modelle analysieren diese lokal und in Echtzeit, um Schlucken von anderen Körperbewegungen zu unterscheiden und das Risiko einer Aspiration zu bewerten – ohne dass ein tragbares Gerät erforderlich ist. Die zweite Technologie basiert auf dem AK05611-Analog-Front-End-IC von AKM, einem kompakten Chip (1,56 × 2,71 mm), der Verstärker, Analog-Digital-Wandler und eine integrierte Rauschunterdrückung für Bewegungsartefakte enthält. In einer Armband-Implementierung erfasst der Chip EMG-Signale aus den Muskeln des Unterarms. Aizips KI-Modelle deuten diese Signale als spezifische Gesten wie Faust, offene Hand oder ein Tippen. Dies ermöglicht eine berührungslose Interaktion mit Geräten, beispielsweise zum Senden von Alarmen an Angehörige oder Pflegekräfte. „Diese Lösungen arbeiten im Hintergrund – sei es ein Smartwatch, die Gesten erkennt, oder ein Sensor, der während der Mahlzeit Schlucken überwacht“, sagt Gregg Rouse, Präsident von AKM in den USA. „Die Echtzeit-Verarbeitung auf dem Gerät ermöglicht sofortige Warnungen, was entscheidend ist, um Erstickungs- oder Aspirationsrisiken zu verhindern.“ Weier Wan, CTO von Aizip, betont: „Lokale Datenverarbeitung reduziert Latenz, schützt die Privatsphäre und senkt den Energieverbrauch. Unsere Modelle liefern klinisch relevante Erkenntnisse mit minimalen Rechenressourcen – ideal für batteriebetriebene Geräte.“ Die Kombination aus AKMs Sensoren und Aizips Edge-KI verändert die Vorstellung von intelligenten Sensoren. Die Technologie hat zunächst Anwendung im Bereich digitale Gesundheit und Wearables, könnte aber auch in Industrie, Smart Home und anderen Märkten eingesetzt werden. Parallel dazu hat RegScale die OSCAL Hub-Plattform vorgestellt, eine Open-Source-Lösung zur Vereinfachung von Audits und Sicherheitszertifizierungen (Authority to Operate, ATO) für Behörden, Cloud-Anbieter und Organisationen. Die Plattform nutzt den standardisierten OSCAL-Rahmen, um Sicherheitsbewertungen automatisiert und maschinenlesbar zu gestalten. Dadurch können Compliance-Prozesse bis zu 85 Prozent schneller ablaufen. RegScale spendet den Quellcode an die OSCAL Foundation, um die globale Nutzung zu fördern. Die OSCAL Hub bietet Vorlagen, visuelle Werkzeuge und kann auf Cloud-Plattformen, lokal oder als Befehlszeilen-Tool eingesetzt werden. Ziel ist die „Hyper-Automatisierung“ von Risiko- und Compliance-Prozessen, um agile, sichere Technologien schneller in die Produktion zu bringen.

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