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Altman skeptisch gegenüber OpenAI-Boerseeingang

Sam Altman, CEO von OpenAI, hat gegenüber dem „Big Technology Podcast“ deutlich gemacht, dass er keine Begeisterung dafür empfindet, CEO eines börsennotierten Unternehmens zu sein – mit einem klaren „0 Prozent“-Statement. Obwohl er die Möglichkeit begrüßt, dass öffentliche Märkte am Wertzuwachs von OpenAI teilhaben könnten, sieht er die Herausforderungen einer Börsennotierung vor allem in der Führung und den damit verbundenen Verpflichtungen. Als privates Unternehmen schätze er die Flexibilität und Unabhängigkeit, die es ihm ermögliche, langfristige Ziele zu verfolgen, ohne kurzfristige Aktienkursdruck zu spüren. Doch er betonte auch, dass OpenAI aufgrund seiner ambitionierten Entwicklung von KI-Technologien enorme finanzielle Mittel benötigt – was früher oder später eine Überwindung der Grenzen für private Investitionen erfordern werde. Die Unternehmenswerte haben sich seit der Einführung von ChatGPT im Jahr 2022 explosionsartig entwickelt. Mit 800 Millionen Wochenaktivitäten ist das KI-Chatbot mittlerweile eines der weltweit am häufigsten genutzten digitalen Produkte. OpenAI hat zudem Deals im Wert von einer Billion US-Dollar mit Tech-Riesen wie Oracle, Nvidia und AMD abgeschlossen. Im Oktober erreichte das Unternehmen nach einer Sekundärplatzierung eine Bewertung von 500 Milliarden Dollar und wurde kurzzeitig zur wertvollsten privaten Firma der Welt – vorübergehend sogar vor Elon Musks SpaceX. Letzteres hat den Spitzenplatz in letzter Zeit wieder zurückgewonnen. Aktuelle Berichte aus dem „Information“ zufolge plant OpenAI nun eine weitere Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 750 Milliarden Dollar. Auch wenn derzeit kein konkretes Datum für eine Börsennotierung feststeht, deutet eine Reihe von Anzeichen darauf hin, dass das Unternehmen sich auf einen IPO vorbereitet. So berichtete Reuters im Oktober, dass OpenAI möglicherweise bereits im zweiten Halbjahr 2026 bei den Wertpapieraufsichtsbehörden einen Antrag stellen könnte. Auf die Frage, ob eine Börsennotierung bereits im nächsten Jahr stattfinden werde, antwortete Altman jedoch skeptisch: „Ich weiß es nicht.“ Stattdessen betonte er: „Wir werden sehr spät an die Börse gehen.“ Diese Haltung spiegelt eine bewusste Strategie wider: OpenAI will erst dann öffentlich werden, wenn es sicher ist, dass die Unternehmenskultur, die technologische Vision und die ethischen Standards nicht durch den Druck der Märkte beeinträchtigt werden. Für viele Branchenexperten ist Altmans Zurückhaltung ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen Priorität auf Innovation und Verantwortung legt – auch wenn dies bedeutet, länger als viele andere Tech-Giganten auf die Börse zu warten.

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