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Tesla sucht Mitarbeiter für Robotaxi-Service mit FSD-Überwachung

Tesla beschleunigt die Entwicklung seines Robotaxi-Dienstes und rekrutiert derzeit Mitarbeiter aus Produktionsfabriken sowie Verkaufspersonal, um als sogenannte „AI-Operator“ Fahrzeuge im Fahrdienst zu betreuen. Die Stellenangebote, die Anfang dieses Monats an mehreren Standorten in Kalifornien erschienen, richten sich an Produktionsmitarbeiter und Materialhandler, die zusätzliches Gehalt und Stunden erhalten, um im Fahrzeug im Fahrersitz zu sitzen und die von Tesla entwickelte Full Self-Driving-(FSD)-Software zu überwachen. Bei Bedarf übernehmen sie die Kontrolle über das Fahrzeug – eine Voraussetzung, da der Dienst bisher nicht vollständig autonom ist. Ziel ist es, die Verfügbarkeit des Robotaxi-Service im San-Francisco-Bay-Area zu erhöhen und Wartezeiten zu reduzieren, die nach der öffentlichen Einführung der App im September bis zu 40 Minuten betragen hatten. Laut Berichten von Business Insider liegen aktuelle Wartezeiten in der Region bei etwa zehn Minuten, während es zu Spitzenzeiten zu Ausfällen aufgrund „hoher Nachfrage“ kommt. Tesla hat bereits in Nevada und Arizona die Selbstzertifizierung für den Betrieb abgeschlossen. In Arizona liegt ein kommerzielles Betriebsrecht vor, doch die Dienstleistung wurde bisher noch nicht eingeführt. In Kalifornien ist der Dienst nicht als autonomes Fahrzeugangebot zugelassen; stattdessen betreibt Tesla den Service mit Fahrern, da das Bundesstaat strenge Regeln für autonome Fahrzeuge hat. Aktuell sind 1.655 Fahrzeuge und 798 Fahrer in Kalifornien registriert – eine Zahl, die sich nach Angaben der California Public Utilities Commission (CPUC) schrittweise erhöht, wobei Fahrer nicht zwingend angemeldet werden müssen. In Austin startete Tesla im August mit einem Fahrer im Beifahrersitz, wobei CEO Elon Musk kürzlich ankündigte, dass der Dienst dort bis Ende des Jahres vollständig ohne Fahrer laufen soll. Die Stadt Austin wurde jedoch noch nicht über das genaue Datum informiert, obwohl Tesla dies traditionell tut. Die Stellen für AI-Operator sind bundesweit verfügbar – unter anderem in Illinois, Massachusetts, Colorado und Texas – und erfordern rund um die Uhr Einsätze, eine gültige Fahrerlaubnis, einen Hintergrundcheck, eine Drogentestung und eine FSD-Testfahrt. Das Gehalt liegt zwischen 25 und 30 Dollar pro Stunde. Ein besonderer Anreiz: Mitarbeiter erhalten 500 Dollar, wenn sie einen Kollegen für die Stelle vermitteln. Die Rolle umfasst nicht nur die Fahrzeugüberwachung, sondern auch die Dokumentation von Leistungsdaten und Testfahrten in verschiedenen Städten. Tesla plant, den Dienst bis Ende des Jahres in acht bis zehn Metropolregionen auszubauen. Industrieanalysten sehen in der Rekrutierung von Produktionsmitarbeitern eine strategische Maßnahme, um die Skalierung des Robotaxi-Netzwerks zu beschleunigen, ohne auf externe Fahrer angewiesen zu sein. Gleichzeitig wirft die Abhängigkeit von menschlichen Operatoren Fragen zur langfristigen Wirtschaftlichkeit und technischen Reife der FSD-Software auf. Tesla bleibt weiterhin auf dem Weg zu einer vollständig autonomen Mobilität, wobei die aktuelle Phase als kritische Validierungsphase gilt.

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