Gerüchte besagen, dass die „neue" RTX 5050 mit 9 GB GDDR7-Grafikspeicher ausgestattet sein wird und möglicherweise auf den Wafern der RTX 5060 basiert.
Gerüchte deuten darauf hin, dass Nvidia geplant ist, sein Einsteiger-Modell der GeForce-50-Serie durch eine neue Version mit mehr und schnellerem Speicher aufzuwerten. Demnach könnte die GeForce RTX 5050 von GDDR6 zu GDDR7 wechseln und von 8 auf 9 Gigabyte VRAM erweitern. Diese Änderung würde das oft kritisierte Speicherlimit für moderne Spiele mit DLSS und Frame Generation verbessern. Der Hardware-Leaker kopite7kimi berichtet, dass Nvidia dabei auch einen anderen Grafikprozessor verwenden wird. Während das ursprüngliche Modell den kleineren GB207-Chip nutzt, könnte die neue Variante auf den größeren GB206 zurückgreifen, der eigentlich für höherwertige Karten wie die RTX 5060 oder 5070 vorgesehen ist. Diese Strategie des Wiederverwendens von Chips ist in der Halbleiterindustrie weit verbreitet. Nvidia kann damit Defekte in den fertigen Wafern nutzen, indem es Prozessoren, die den strengen Anforderungen der High-End-Klassen nicht genügen, als Einsteigerchips vermarktet. Dies maximiert den Gewinn und reduziert gleichzeitig elektronischen Abfall, ein Verfahren, das bereits bei früheren Modellen wie der RTX 3050 angewendet wurde. Die neue Version soll über 2.560 Shadier verfügen und mit einer Taktrate von bis zu 2.572 MHz im Boost-Modus rechnen. Auffällig ist jedoch die Änderung der Speicherkonfiguration: Statt vier 2-Gigabyte-Modulen kommen nun drei 3-Gigabyte-Module zum Einsatz. Dies führt zu einer Verengung der Speicherbusbreite von 128 auf 96 Bit. Da GDDR7 jedoch deutlich schneller ist als der Vorgänger, kann dies kompensiert werden. Mit einer Geschwindigkeit von 28 Giga-Bit pro Sekunde übertrifft das neue Speichermedium das GDDR6 der alten Version um 40 Prozent. Dadurch erzielt die 9-Gigabyte-Variante trotz des schmaleren Busses eine etwa fünf Prozent höhere Datenübertragungsrate. Die Strombelastung bleibt voraussichtlich bei den bisherigen 130 Watt, wobei der niedrigere Spannungsbedarf von GDDR7 theoretisch Energie einsparen könnte, die möglicherweise in die Grafikleistung reinvestiert wird. Die praktischen Auswirkungen auf die Spieleleistung dürften marginal sein, da sich die Veränderungen primär auf das Speichersystem beschränken. Der Hauptvorteil liegt in der zusätzlichen Speicherkapazität. Viele Nutzer kritisieren derzeit, dass acht Gigabyte VRAM für den gleichzeitigen Einsatz von Bildskalierungstechnologien in anspruchsvollen Titeln oft nicht ausreichen. Eine zusätzliche Gigabyte könnte hier den entscheidenden Unterschied machen und die RTX 5050 zu einer ernstzunehmenden Option für Budget-Gamer machen, die trotz begrenztem Budget moderne Funktionen nutzen möchten. Ob diese Spezifikationen in die finale Produktreihe eingehen werden, bleibt jedoch vorerst unklar, da es sich bei den Informationen bisher nur um Gerüchte handelt. Sollte die Karte erscheinen, markiert sie einen wichtigen Schritt in der Preis-Leistungs-Entwicklung der Blackwell-Generation.
