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vor 5 Monaten
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Meta setzt Nvidia Grace CPUs in Produktionsumfeld ein, Vera folgt 2027 mit bis zu 2-facher Leistung pro Watt

Meta wird ab 2027 erstmals Nvidia’s neue Vera-CPU in großem Maßstab in ihren Rechenzentren einsetzen, nachdem bereits erste Testläufe mit dem Grace-Plattform-System ermutigende Ergebnisse gezeigt haben. Im Rahmen einer mehrjährigen strategischen Partnerschaft zwischen Meta und Nvidia wird die Plattform von Nvidia nicht nur als Teil der rack-skalierbaren Vera Rubin NVL72-Systeme eingesetzt, sondern auch als eigenständige CPU-Lösung in den Datenzentren von Meta. Dabei erwartet das Unternehmen bis zu zweifache Leistung pro Watt bei bestimmten CPU-Arbeitslasten dank der Grace-Architektur, die 72 Arm-Neoverse-V2-Kerne und bis zu 480 GB LPDDR5X-Speicher im C1-Modell bietet. Die „CPU Superchip“-Variante kombiniert zwei Chips über NVLink-C2C und erreicht 144 Kerne sowie bis zu 960 GB Speicher und 1024 GB/s Bandbreite. Die neu vorgestellte Vera-CPU, die als erstes Nvidia-Produkt einen vollständigen vertrauenswürdigen Rechenumfeld (confidential computing) in rack-skalierbaren Systemen unterstützt, verfügt über 88 kundenspezifische Arm-Kerne, 176 Threads, bis zu 1,5 TB LPDDR5X-Speicher und eine Speicherbandbreite von bis zu 1,2 TB/s. Zudem unterstützt sie PCIe Gen 6 und Compute Express Link 3.1, was die Integration in moderne, hochdichte AI-Architekturen erleichtert. Die Zusammenarbeit umfasst zudem den Einsatz von Nvidia Spectrum-X-Ethernet-Switches mit co-packaged Optics, die aktive Kabelverbindungen eliminieren und so bis zu 10 % des Rackspeicherverbrauchs einsparen – ein entscheidender Vorteil bei der Maximierung der Rechenleistung pro Watt in AI-Infrastrukturen. Meta plant, „Millionen“ von Blackwell- und Rubin-GPUs bis 2026 einzusetzen, wobei die Gesamtausgaben für AI-Infrastruktur auf bis zu 135 Milliarden US-Dollar steigen könnten. Gleichzeitig wird Nvidia seine internen Expertisen in der Entwicklung von KI-Modellen an Meta weitergeben, um die Leistung von deren eigenen KI-Anwendungen zu optimieren. Dies unterstreicht die zunehmende Rolle von Nvidia als zentraler Systemlieferant für die gesamte KI-Stack-Infrastruktur – von Hardware über Netzwerke bis hin zu Software. Industrieanalysten sehen in dieser Partnerschaft ein klares Zeichen für die Ausweitung von Nvidia über die GPU-Herstellung hinaus in die Kern-Infrastruktur der nächsten Generation von Rechenzentren. „Meta setzt hier auf eine tiefe Integration mit Nvidia, um die Effizienz von AI-Workloads zu maximieren – und das zeigt, dass Nvidia nicht nur ein Hardware-Player ist, sondern ein echter Plattformanbieter“, so ein Experte für Datenzentrum-Architekturen. Mit der Vera-CPU positioniert sich Nvidia als ernstzunehmender Konkurrent zu etablierten CPU-Herstellern wie AMD und Intel, insbesondere im Bereich hochperformanter, energieeffizienter Rechenzentren.

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