Accel führt 1-Mrd.-$-Runde für Thinking Machines an
Thinking Machines, das Anfang vergangenen Jahres von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati gegründete KI-Labor, führt aktuell Verhandlungen über eine Finanzierungsrunde in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Der bestehende Investor Accel soll die Runde anführen. Laut Berichten soll das Unternehmen dabei auf eine Bewertung von mindestens vierzig Milliarden US-Dollar kommen. Im Fall eines erfolgreichen Abschlusses läge dieser Wert unter dem im Vorjahr angestrebten Ziel von fünfzig Milliarden US-Dollar. Internen Schätzungen zufolge beträgt die Jahresumsatzrate des Unternehmens bereits mehr als 100 Millionen US-Dollar. Bei diesem Umsatzvolumen würde die angestrebte Bewertung ein außergewöhnlich hohes Umsatzmultiplikat widerspiegeln. Weder das Unternehmen noch Accel gaben bisher unmittelbare Stellungnahmen ab. Die geplante Runde folgt auf eine der größten Seed-Finanzierungen in der Geschichte der Branche. Diese wurde im Vorjahr mit zwei Milliarden US-Dollar abgeschlossen und bewertete das Startup damals auf zwölf Milliarden US-Dollar. Die Runde führte Andreessen Horowitz unter Beteiligung von Nvidia, GV, Lightspeed und Conviction Partners. Damals waren vor allem die Reputation von Murati sowie die Verpflichtung zahlreicher ehemaliger OpenAI-Forschende die entscheidenden Investitionsfaktoren. Seitdem verzeichnet das Unternehmen jedoch signifikante personelle Änderungen, darunter den Rücktritt der Mitgründer Lilian Weng und Luke Metz, die zur OpenAI zurückkehrten. Um die neuen Finanzierungsziele zu untermauern, positioniert sich das Unternehmen aktuell mit seiner Tinker-Plattform und dem im Juli vorgestellten Open-Weight-Modell Inkling. Das Modell generiert Einnahmen durch eine nutzungsbasierte Abrechnung von Rechenressourcen für die Anpassung von KI-Modellen an proprietäre Datensätze.
