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Google rollt Gemini in Chrome aus

Google hat seinen Assistenten Gemini in den Chrome-Browser integriert und die Verfügbarkeit für sieben weitere Länder erweitert. Ab dem Montag können Nutzer in Australien, Indonesien, Japan, den Philippinen, Singapur, Südkorea und Vietnam die Funktionen des KI-Modells nutzen. Die Erweiterung deckt sowohl Desktop-Computer als auch iOS-Geräte ab, wobei Japan ausgenommen ist und den iOS-Zugang noch nicht erhält. Die Integration von KI in Chrome begann bereits im vergangenen Jahr mit einem schwebenden Fenster, das erste Interaktionen ermöglichte. In diesem Jahr führte Google eine Sidebar als Assistant ein, die es Nutzern erlaubt, tabübergreifend Fragen zu beantworten. Ein wesentliches Merkmal ist die Personal Intelligence-Funktion von Gemini, die den Zugang zu Diensten wie Gmail und Google Fotos ermöglicht, um maßgeschneiderte Antworten zu generieren. Nutzer können über diesen Assistant in der Seitenleiste nun Termine im Kalender planen, Standortdetails in Google Maps einsehen sowie Entwürfe verfassen und E-Mails direkt über Gmail versenden. Zudem können Bilder im Web mit dem neuen Nano Banana 2-Modell in der Sidebar transformiert werden. Der Dienst war zuvor bereits im Januar für Nutzer in den USA eingeführt worden und erreichte im März weitere Märkte wie Indien, Kanada und Neuseeland. Durch diese aktuelle Erweiterung ist Gemini in Chrome nun in einem deutlich größeren geografischen Umfang verfügbar. Während die allgemeinen Assistenzfunktionen breit zugänglich sind, bleibt eine fortschrittliche Agentic-Funktion vorerst eingeschränkt. Diese Funktion befugt die KI, das Browserfenster zu steuern und Aufgaben im Namen des Nutzers auszuführen, befindet sich jedoch noch im Teststadium. Derzeit ist sie nur für zahlende Abonnenten der Pläne AI Pro und AI Ultra in den USA verfügbar. Die schrittweise globale Einführung unterstreicht Googles Strategie, künstliche Intelligenz tief in das tägliche Webbrowsing zu integrieren. Durch die Kombination von Text-, Bild- und Multimodalfunktionen soll die Nutzererfahrung effizienter und personalisierter gestaltet werden. Die aktuellen Schritte erweitern den Funktionsumfang für Millionen von Nutzern in Asien und im pazifischen Raum, wobei die vollständige Verfügbarkeit der Agentic-Funktionen weiterhin von der Plattform und dem Abonnementstatus abhängt.

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