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Sam Altman
OpenAI

Altman: RAM gehört ins Rechenzentrum statt in PCs

OpenAI-Chef Sam Altman hat sich im Zusammenhang mit der angespannten Versorgungslage beim Arbeitsspeicher kritisch gegenüber lokalen Inferenzsystemen auf Endgeräten geäußert. In einem Interview mit dem Podcast Cheeky Pint sagte Altman, es sei aus Sicht der weltweiten Ressourcenverteilung „terrible“, wenn zu viel des knappen DRAM in persönlichen Computern gebunden werde, die nur einen geringen Teil der Zeit ausgelastet seien. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage nach Rechenkapazität für künstliche Intelligenz sowie die begrenzte Verfügbarkeit von Halbleiterkomponenten. Viele Nutzer gingen davon aus, dass der Bedarf an zentralen Rechenzentren sinken werde, sobald offene Modelle lokal auf eigenen Geräten laufen könnten, sagte Altman. Aus Sicht der globalen Allokation sei das Gegenteil der Fall: In einer stark eingeschränkten Versorgungslage solle maximaler Nutzen möglichst dort entstehen, wo die Auslastung am höchsten sei. Die Aussage trifft einen aktuellen Konflikt in der IT-Branche. Speicherhersteller wie Samsung und SK Hynix haben langfristige Lieferverträge mit Cloud-Anbietern und großen Infrastrukturprojekten wie dem von OpenAI unterstützten Vorhaben Stargate. Diese Vereinbarungen binden einen erheblichen Teil der geplanten Speicherproduktion für die kommenden Jahre. Gleichzeitig führt die starke Nachfrage aus dem KI-Sektor dazu, dass auch Endgeräte wie Laptops, Smartphones und andere Technologien teurer werden. Damit stellt Altman die häufige Erwartung in Frage, dass mehr lokale Rechenleistung automatisch zu einer besseren Verteilung knapper Ressourcen führt. Statt die begrenzten Speicherbausteine gleichmäßig über Millionen einzelne Geräte zu verteilen, plädiert er für eine stärkere Bündelung in Rechenzentren, wo sie kontinuierlicher und effizienter genutzt werden könnten.

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