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Google verschiebt Umstellung von Assistant auf Gemini bis 2026

Google wird Google Assistant auf Android-Geräten vorerst nicht durch Gemini ersetzen. Laut einer Ankündigung vom Freitag wird der Übergang auf die neue KI-Plattform Gemini auf mobile Geräte bis 2026 ausgeweitet – gegenüber dem ursprünglichen Ziel Ende 2025. Google begründet die Verschiebung mit der Notwendigkeit einer nahtlosen Überführung, um sicherzustellen, dass Nutzer weiterhin eine zuverlässige und konsistente Erfahrung haben. Sobald der Wechsel abgeschlossen ist, werden Geräte, die die Mindestanforderungen für Gemini erfüllen, keine Zugriffe mehr auf den klassischen Google Assistant erlauben. Zudem wird die Google Assistant-App nicht länger zum Download bereitstehen. Bereits jetzt ist Gemini in mehreren Ökosystemen integriert: Auf Wear OS-Smartwatches, in Android Auto sowie in Nest- und Google Home-Geräten. Im Laufe dieses Jahres hat Google Schritte unternommen, um die Funktionen von Gemini als Assistenten auf Android zu stärken – ohne dass Nutzer die „Gemini Apps Activity“ aktivieren müssen. So können Nutzer mittlerweile Anrufe tätigen, Timer einstellen und Nachrichten senden, wobei die Interaktionen nicht automatisch für die KI-Weiterbildung genutzt werden. Diese Funktion ermöglicht eine Nutzung von Assistentenfunktionen mit mehr Datenschutzkontrolle. Die Entscheidung, den Übergang zu verlängern, spiegelt die Komplexität der technischen und benutzerfreundlichen Anpassungen wider, die nötig sind, um eine konsistente KI-Interaktion über alle Geräte hinweg sicherzustellen. Insbesondere die Integration von Gemini in die bestehende Android-Infrastruktur, die Vielfalt der Geräte und die Erwartungen an Stabilität und Reaktionsgeschwindigkeit spielen eine entscheidende Rolle. Google setzt damit auf eine schrittweise Einführung, um Fehler und Benutzerunzufriedenheit zu vermeiden. Industriebeobachter sehen die Verzögerung als strategisch klug. „Die Umstellung von einem etablierten Assistenten auf eine neue KI-Plattform ist kein einfacher technischer Sprung, sondern ein komplexer Prozess, der Benutzererfahrung, Datenschutz und Leistungsfähigkeit gleichermaßen berücksichtigen muss“, sagt ein Analyst von TechInsight. „Google scheint lieber etwas langsamer zu gehen, um nicht den Ruf eines zu schnellen, unzureichend getesteten Rollouts zu riskieren.“ Gemini ist Teil von Googles breiteren Strategie, KI-Technologie in allen Produkten zu verankern. Die Plattform nutzt Googles neueste Sprach- und Verhaltensmodelle, wie das Gemini Ultra, und soll künftig nicht nur als Sprachassistent, sondern auch als kontextbewusste, proaktive Hilfskraft fungieren. Mit der Ausweitung auf Android wird Google seine Position im KI- und Smart-Device-Markt weiter festigen. Die langfristige Vision bleibt klar: Eine einheitliche, intelligentere und personalisierte Interaktion über alle Geräte hinweg. Doch bis dahin wird Google weiterhin beide Systeme parallel betreiben – mit Google Assistant als stabilem Rückgrat und Gemini als wachsendem, kraftvolleren Assistenten.

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