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OpenAI baut mit Oracle und SoftBank fünf Stargate-Datenzentren auf

OpenAI hat am Dienstag angekündigt, fünf neue KI-Datenzentren in den Vereinigten Staaten mit den Partnern Oracle und SoftBank im Rahmen des Stargate-Projekts zu bauen. Diese Erweiterung erhöht die geplante Gesamtkapazität des Projekts auf fast sieben Gigawatt – ausreichend, um mehr als fünf Millionen Haushalte zu versorgen. Drei Standorte entstehen gemeinsam mit Oracle in Shackelford County (Texas), Doña Ana County (Neu-Mexiko) und einem bisher nicht genannten Ort im Mittleren Westen. Zwei weitere werden mit SoftBank in Lordstown (Ohio) und Milam County (Texas) errichtet. Das Stargate-Projekt ist Teil einer massiven Infrastrukturexpansion von OpenAI, um leistungsstarke KI-Modelle zu trainieren und bereitzustellen. Bereits am Montag hatte OpenAI einen 100-Milliarden-Dollar-Investitionsvertrag mit Nvidia bekannt gegeben, der den Zugang zu Hunderten von Milliarden Dollar an KI-Chips und zusätzlichen Datenzentren ermöglicht. Zuvor hatte Microsoft bereits Milliarden in OpenAI investiert und dem Unternehmen Zugang zu Azure-Computing-Ressourcen eingeräumt. Zusätzlich arbeitet OpenAI mit kleineren Cloud-Anbietern zusammen, um seine Rechenleistung zu erhöhen. Ein zentrales Projekt ist das erste Stargate-Datenzentrum in Abilene, Texas, das bereits in Betrieb ist. Es nutzt Oracle-Cloud-Infrastruktur und ist mit Reihen von Nvidia-Chips ausgestattet. Ein weiterer Bauabschnitt ist nahezu abgeschlossen. Die Gesamtkapazität des Geländes könnte nach Angaben von OpenAIs Finanzchefin Sarah Friar über ein Gigawatt hinausgehen – genug für etwa 750.000 Haushalte. Die enormen Bauarbeiten erfordern eine Kooperation aller Beteiligten, wie Friar betont: „Kein Mensch hat jemals zuvor Datenzentren mit dieser Geschwindigkeit gebaut.“ Der Stargate-Name wird künftig alle Infrastrukturprojekte von OpenAI umfassen. Mit Partnern wie CoreWeave plant das Unternehmen, bis Ende 2025 eine Gesamtkapazität von zehn Gigawatt zu erreichen. Obwohl Oracle und SoftBank finanzielle Beiträge leisten, wird OpenAI die Betriebskosten tragen. Nvidia erhält für die gelieferten GPUs eine Bezahlung, obwohl es selbst eine Equity-Mittelinvestition getätigt hat. OpenAI erwartet für dieses Jahr 13 Milliarden Dollar Umsatz und will die Bauprojekte über Eigenkapital und Kredite finanzieren. Die Projekte haben auch politische Bedeutung. OpenAI und Oracle hatten Stargate bereits im Januar im Weißen Haus mit Präsident Donald Trump vorgestellt. Friar nannte Trump den „Präsidenten dieser KI-Ära“ und betonte die Rolle der USA als globaler Technologieführer. Oracle rechnet mit über 6.000 Baustellenarbeitern und fast 1.700 langfristigen Arbeitsplätzen. OpenAIs CEO Sam Altman veröffentlichte einen Blogbeitrag mit dem Titel „Abundant Intelligence“, in dem er das Ziel verkündete, eine „Fabrik“ zu bauen, die jede Woche ein Gigawatt an neuer KI-Infrastruktur produzieren kann. Obwohl dies extrem herausfordernd sei, sei es notwendig, um die steigende Nachfrage nach Rechenleistung zu decken. Die Energieversorgung bleibt dabei eine zentrale Herausforderung. Experten warnen vor einer „stillen Engstelle“ – die Energieversorgung könnte das größte Hindernis für die KI-Expansion werden. OpenAI hat sich noch nicht zu den konkreten Energielösungen geäußert.

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