Nach Google I/O stehen KI-Antworten an erster Stelle der Suche – Marken geraten in eine „Black-Box-Krise".
Die Google-I/O-Konferenz sendet ein klares Signal: Von KI generierte Antworten sind nun fest im Kernbereich der Suchergebnisdarstellung verankert. Für Marken, die seit Jahren ihre SEO-Strategien auf das Modell von „zehn blauen Links" aufgebaut haben, wurden die Regeln grundlegend neu geschrieben. Der TechCrunch-Podcast Equity hat Matt Thompson, Vice President für Partnerschaften bei der KI-Suchoptimierungsplattform Scrunch, eingeladen, diese Transformation zu analysieren: * Die Konversionsrate durch KI-Empfehlungen liegt um 400 % über der traditionellen organischen Suche – die Logik des Traffics muss neu gedacht werden * ChatGPT dominiert weiterhin den Großteil des KI-gestützten Suchverkehrs; eine reine Optimierung für Google bedeutet, einen großen Teil des Marktes zu verpassen * Googles eigene Best Practices für SEO könnten Marketingverantwortliche eher in die Irre führen als unterstützen * Was es bedeutet, dass Websites „agentenfrendlich“ sind – und warum die überwiegende Mehrheit der Unternehmenswebsites diesbezüglich noch weit hinterherhinkt Das zentrale Problem lautet: Wenn KI direkt Fragen der Nutzer beantwortet, fehlt Marken fast jeder Einblick darin, wie sie von der KI gegenüber Nutzern beschrieben wird. Dies stellt für Geschäftsmodelle dar, die jahrzehntelang darauf ausgelegt waren, „gefunden zu werden", eine fundamentale Herausforderung dar.
