HyperAIHyperAI

Command Palette

Search for a command to run...

Senat will Kinder von AI-Chats ausschließen

Ein neues Gesetzesvorhaben der US-Senatoren Josh Hawley (R-MO) und Richard Blumenthal (D-CT) könnte den Zugang junger Menschen unter 18 Jahren zu KI-Chatbots verbieten. Die sogenannte GUARD Act, die am Dienstag vorgestellt wurde, verlangt von KI-Unternehmen, die Altersverifikation ihrer Nutzer zu sichern – entweder durch die Vorlage einer staatlichen Ausweiskopie oder über andere „angemessene“ Methoden wie Gesichtserkennung. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche vor potenziell schädlichen Interaktionen mit KI-Systemen zu schützen. Die Initiative folgt auf eine Senatsanhörung vor wenigen Wochen, bei der Eltern und Sicherheitsexperten die Risiken von KI-Chatbots für Minderjährige hervorhoben. Nach dem Gesetzesentwurf müssten KI-Chatbots alle 30 Minuten klar kommunizieren, dass sie keine Menschen sind. Zudem müssten sie technische Schutzmechanismen enthalten, um zu verhindern, dass sie sich als menschlich ausgeben. Die Gesetzesvorlage verbietet zudem ausdrücklich die Erstellung von sexuellem Inhalt für Minderjährige sowie die Förderung von Selbstmordgedanken durch KI-Systeme. Verstöße gegen die Vorschriften könnten mit zivilen und strafrechtlichen Sanktionen geahndet werden. Blumenthal betonte in einer Erklärung, dass die Gesetzesinitiative „strengere Schutzmaßnahmen gegen ausbeuterische oder manipulative KI“ vorsehe, die durch harte Durchsetzung gesichert werden. Er kritisierte Big Tech dafür, dass diese Unternehmen ihre eigenen Interessen vor die Sicherheit von Kindern stellten. Die Vorlage ist Teil einer wachsenden politischen Bewegung, die sich für verantwortungsvolle KI-Entwicklung einsetzt – ähnlich wie das kürzlich in Kalifornien verabschiedete AI-Transparenzgesetz, das ähnliche Anforderungen an die Kennzeichnung von KI-Inhalten stellt. Die Reaktion der Branche bleibt bislang gemischt. Während einige Unternehmen wie OpenAI bereits Maßnahmen ergriffen haben, um die Sicherheit von Jugendlichen zu erhöhen – beispielsweise durch die Einstellung von Gesprächen über Selbstmord in ChatGPT – bleibt unklar, ob solche Selbstregulierung ausreicht. Kritiker argumentieren, dass ohne gesetzliche Rahmenbedingungen Unternehmen nur selten über die eigene Profitmaximierung hinausgehen. Die GUARD Act markiert einen bedeutenden Schritt in der Regulierung von KI im Kontext von Jugend- und Datenschutz. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, könnte es als Vorbild für andere Bundesstaaten und internationale Gesetzgeber dienen. Die Debatte um KI-Verantwortung und den Schutz der jüngsten Nutzer wird in den kommenden Monaten weiter an Intensität gewinnen.

Verwandte Links

Senat will Kinder von AI-Chats ausschließen | Aktuelle Beiträge | HyperAI