OpenAI beschleunigt den Börsengang und könnte bereits im September an die Börse gehen
Laut dem Wall Street Journal und unter Berufung auf informierte Quellen hat der KI-Gigant kurz nach seiner Niederlage im Rechtsstreit gegen Elon Musk die Vorbereitung seines Börsengangs aufgenommen. CEO Sam Altman strebt an, diese Vorbereitungen bis September abzuschließen. OpenAI hat bereits führende Investmentbanken für Technologie-IPOs, Goldman Sachs und Morgan Stanley, engagiert und plant voraussichtlich innerhalb weniger Wochen eine vertrauliche Einreichung von Börsenunterlagen bei den Aufsichtsbehörden. Diese Meldung fällt in einen Zeitraum, in dem ein weiterer großer Börsengang bevorsteht – die Börsendokumente des SpaceX-Konzerns könnten frühestens am kommenden Mittwoch öffentlich werden. Nach der Übernahme von Musks Unternehmen xAI ist SpaceX nun offiziell zu einem der Hauptkonkurrenten von OpenAI im Bereich künstliche Intelligenz geworden. Elon Musk hatte zuvor versucht, durch Klagen Einblick in die Unternehmensstruktur, Führungsgremien und Finanzsituation von OpenAI zu erlangen, doch sein Vorstoß endete mit einer Niederlage. Mit Abschluss dieses Rechtsstreits verlagert sich das Duell zwischen Musk und Altman nun auf den Kapitalmarkt: Wer wird beim Börsengang größere Werte generieren? Analysten weisen darauf hin, dass SpaceX bereits mit einer Bewertung von 75 Milliarden Dollar gehandelt wurde. Sollte OpenAI ebenfalls mit einer weit über 1 Billion US-Dollar liegenden Marktbewertung an die Börse gehen, würde dies zum spannendsten Ereignis an den globalen Märkten in diesem Jahr werden.
