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NVIDIA erweitert Agent Toolkit um PhysicsNeMo und CUDA-X

NVIDIA hat das NVIDIA Agent Toolkit für den Ingenieurbereich erweitert, um autonome KI-gestützte Arbeitsabläufe in der Chip- und Systementwicklung zu ermöglichen. Durch die Integration von NVIDIA PhysicsNeMo sowie einer aktualisierten Suite der CUDA-X-Bibliotheken erhalten Entwickler nun spezialisierte Tools für physikalische Simulationen, beschleunigte numerische Lösungsverfahren und Quantenchemie. Timothy Costa, Vice President und General Manager für Computational Engineering bei NVIDIA, betont, dass KI如今的 die Trennung zwischen Physik, Simulation und Design aufhebe und somit einen neuen Beschleuniger für komplexe Halbleiterentwicklungszyklen darstelle. Zentrale Komponente der Erweiterung ist das NVIDIA Nemotron 3 Ultra Open Model, das sich durch branchenführende Genauigkeit bei der Register-Transfer-Level-Programmierung (RTL) für den Chipentwurf auszeichnet. Das Modell lässt sich lokal oder on-premise deployen und kann durch Post-Training auf Firmendaten angepasst werden, wodurch Datenhoheit und Sicherheit gewahrt bleiben. Es dient als Grundlage für Engineering-Agents, die Verifikationsprozesse automatisieren, Hochpräzisionsdaten generieren und die Entwurfspipeline deutlich effizienter steuern. Die Halbleiter- und EDA-Branche integriert die neuen Tools bereits in produktive Workflows. Cadence kombiniert die NVIDIA-Komponenten mit der Cadence AuraStack AI und der Millennium M2000-Plattform, um Multi-Physics-Simulationen für Advanced Packaging und Leiterplattendesign um bis zu zwanzigfach zu beschleunigen. Synopsys nutzt das Toolkit gemeinsam mit Ansys Icepak, um autonome Simulationsketten für GPU-Kühloptimierung aufzusetzen, und optimiert seine Verifikationslösung VCS für die NVIDIA Vera CPU. Siemens setzt mit dem Fuse EDA AI Agent und der Solido Characterization Suite auf multi-agentenbasierte Orchestrierung, die die Bibliothekscharakterisierung über den Zehnfachen beschleunigt und die Token-Kosten erheblich senkt. Weitere Branchenführer wie Samsung integrieren cuLitho und PhysicsNeMo für rechnerische Lithografie und thermomechanische Stressanalysen mit Milliarden von Gitterzellen. Silvaco skaliert photodynamische Simulationen auf bis zu 32 NVIDIA-GPUs, während Keysight, TSMC und Synopsys GPU-beschleunigte Pipelines via cuDSS und cuEST nutzen, um elektromagnetische Simulationen und Quantenchemie-Berechnungen bis zum fünfundfünfzigfachen zu beschleunigen. Spezialisierte Anbieter wie ChipAgents feintunen Nemotron-Modelle für end-to-end Halbleiterverifikation und Debugging. Die Erweiterung des Agent Toolkit markiert einen strategischen Wandel hin zu domänenspezifischen, autonom agierenden Ingenieursystemen, die physikalische Modelle mit moderner KI-Orchestrierung verbinden. Die Technologien werden im Rahmen der Design Automation Conference (DAC) vorgestellt und definieren zunehmend die nächste Generation effizienter, datengetriebener Entwicklungsprozesse in der Halbleiter- und Systemtechnik.

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