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Adobe erweitert KI-Tools für Design und Video in Zusammenarbeit mit Google Cloud

Adobe hat auf seiner jährlichen Max-Konferenz neue KI-Tools für seine Creative Cloud-Produkte vorgestellt, die die kreative Arbeit erheblich vereinfachen und beschleunigen sollen. Zentrales Highlight ist der neue „AI Assistant in Adobe Express“, der ab sofort in der öffentlichen Beta verfügbar ist. Dieser conversational creative agent ermöglicht es Nutzern, mit natürlicher Sprache Änderungen an Designs vorzunehmen – ohne spezifische Designkenntnisse oder Werkzeugkenntnisse. Über einen Chatbot-ähnlichen Eingabebereich im oberen linken Bereich der Web-App können Benutzer beispielsweise „eine Herbst-Hochzeitskarte“ oder „einen retro-inspirierten Plakat für eine Schulwissenschaftsausstellung“ anfordern. Der Assistent nutzt dabei vorgefertigte Vorlagen und passt sie basierend auf Beschreibungen an. Auch allgemeine Anweisungen wie „mache das hervorstechen“ oder „verleihe dem Design eine Dschungel-Thematik“ sind möglich. Spezifische Elemente wie Hintergründe, Schriften oder einzelne Objekte können gezielt bearbeitet werden, während der Rest der Designstruktur erhalten bleibt. Der AI Assistant greift auf Adobe’s umfangreiche Ressourcen zurück, darunter die Font- und Bildbibliothek, und generiert zudem neue visuelle Elemente mithilfe der Firefly-KI-Modelle. Benutzer können entweder den gesamten Entwurf über die KI erstellen oder den Assistenten jederzeit deaktivieren, um manuell mit den herkömmlichen Express-Tools zu arbeiten. Auch komplexe Aufgaben wie das Umformatieren von Designs, die Erstellung von Animationen oder die Kombination mehrerer Bearbeitungsschritte werden automatisiert unterstützt. Laut Ely Greenfield, Chief Technology Officer von Adobe, handelt es sich um ein hybrides Erlebnis: „Sie wirken wie fähige Teamkollegen, die Ihnen die Arbeit abnehmen, die Sie von Ihrer Kreativität ablenkt, ohne dass Sie die Kontrolle verlieren.“ Parallel dazu kündigt Adobe erweiterte KI-Funktionen für Photoshop, Premiere Pro und Lightroom an. In Photoshop wird Generative Fill nun mit Drittanbieter-KI-Modellen von Google (Gemini 2.5 Flash) und Black Forest Labs (Flux.1 Kontext) erweitert, was eine größere Vielfalt an Ergebnissen ermöglicht. Benutzer können nun gezielt zwischen verschiedenen KI-Modellen wählen, um Objekte hinzuzufügen, zu entfernen oder zu modifizieren. Zudem werden neue KI-Tools für Audio vorgestellt: Kreative können mit nur einem Klick digitale Voice-Over-Spuren und personalisierte Soundtracks für Videos generieren. Ein weiterer Meilenstein ist die erweiterte Partnerschaft mit Google Cloud, die KI-Modelle wie Gemini, Veo und Imagen direkt in Adobe-Apps integriert. Enterprise-Kunden erhalten Zugriff über Adobe GenStudio und können mit Adobe Firefly Foundry eigene, markenspezifische KI-Modelle entwickeln, die auf ihrem Datenbestand trainiert sind. Google Cloud stellt hierbei sicher, dass Kundendaten nicht für die Weiterentwicklung der Grundmodelle genutzt werden. Zusätzlich wird „Project Moonlight“ vorgestellt – ein KI-Tool zur automatischen Verwaltung sozialer Medien. In der „Sneaks“-Präsentation werden zudem experimentelle Technologien wie „Project Perfect Blend“ gezeigt, die in Zukunft in die Produkte integriert werden könnten. Die Vision von Adobe: KI-Assistenten, die über alle Apps hinweg nahtlos zusammenarbeiten, sich an den persönlichen Stil der Nutzer anpassen und künftig proaktiv unterstützen.

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