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Family-Office-Fintech Asseta AI sichert 4,2 Millionen Dollar Förderung ein

Dean Palmiter gründete 2023 die Fintech-Start-up Asseta AI, nachdem er erkannt hatte, dass die meisten Family Offices – die institutionellen Strukturen, die das Vermögen ultra-reicher Privatpersonen verwalten – mit veralteten, ineffizienten Systemen arbeiteten. Laut einer Deloitte-Studie verwalteten US-amerikanische Family Offices im vergangenen Jahr 3,1 Billionen US-Dollar an Vermögen, mehr als der Marktwert von Meta und Tesla zusammen. Dennoch nutzen die meisten von ihnen grundlegende Tools wie Excel, QuickBooks oder sogar Faxgeräte. 72 Prozent der Family Offices geben an, ihre Technologieinvestitionen seien unzureichend oder nur moderat ausreichend. Palmiter, ehemaliger Experte für Family Offices bei Sage und NetSuite, hatte einen „Aha-Moment“, als ein ehemaliger Hedgefondsmanager ihm berichtete, dass er 67 verschiedene QuickBooks-Accounts verwaltete. Aus diesem Erlebnis entstand Asseta AI: eine integrierte Buchhaltungsplattform, die alle rechtlichen Einheiten einer Familie zentralisiert und Transaktionen, Vermögenswerte und Familienmitglieder übersichtlich darstellt. Die Plattform richtet sich speziell an die Nische zwischen einfachen Buchhaltungssystemen und komplexen Enterprise-Lösungen wie SAP. Mit einem Jahrespreis von 35.000 US-Dollar pro Kunden ist Asseta AI bereits profitabel und plant, innerhalb der nächsten 18 Monate weiter zu wachsen. Die Nachfrage steigt – nicht zuletzt wegen des globalen Anstiegs der Reichen: Laut einer UBS-Studie haben die weltweit 3.000 reichsten Menschen ein gemeinsames Nettovermögen von 15,8 Billionen US-Dollar. Deloitte schätzt, dass es weltweit bereits 8.030 Family Offices gibt, und prognostiziert, dass deren Vermögen bis 2030 auf etwa 9,5 Billionen US-Dollar anwachsen wird. Im November 2024 sicherte sich Asseta AI eine Seed-Finanzierung in Höhe von 4,2 Millionen US-Dollar, co-leitet von den Finanzdienstleistungsinvestoren Nyca Partners und Motive Partners. Das Geld soll für die Erweiterung der Produktfunktionen – insbesondere in den Bereichen Forecasting und Planung – sowie für den Ausbau des Teams in Engineering und Kundenservice genutzt werden. Die Pitch-Deck-Präsentation, die Palmiter nutzte, betont die Marktlücke, die technische Expertise des Teams und das hohe Wachstumspotenzial. Das Führungsteam umfasst neben Palmiter (CEO) und CTO Daniel Kennedy – ehemaliger Ingenieur bei BCG und Entwickler für Walgreens und CVS – auch Fachleute aus der Family-Office-Welt wie Nathan Kotler (Investments), Josh Summerford (Finance) und Stan Perry (COO). Industrieexperten sehen in Asseta AI eine vielversprechende Antwort auf eine strukturelle Lücke im Wealth-Management-Sektor. „Die Digitalisierung von Family Offices ist noch am Anfang, aber die Nachfrage nach maßgeschneiderten, skalierbaren Lösungen ist enorm“, sagt ein Analyst aus dem Bereich Fintech. Die Kombination aus Branchenkenntnis, technischer Tiefe und klarer Kundenorientierung macht Asseta AI zu einem der vielversprechendsten Start-ups in der Nische der Wealth-Tech-Plattformen.

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