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Metas KI generiert Fotos mit @-erwähnten Instagram-Nutzern

Meta hat seinen neuen KI-Bildgenerierungsmodus Muse Image vorgestellt. Das Modell ist das erste seiner Art, das aus der Division Superintelligence Labs stammt, und ersetzt künftig die bisherige Llama-Reihe. Die Veröffentlichung wurde am Dienstag bekanntgegeben. Alexandr Wang, der Leiter von Superintelligence Labs, charakterisierte Muse Image als agentisches System. Das bedeutet, dass das Modell nicht nur statisch Bilder erzeugt, sondern über die Integration mit dem großen Sprachmodell Muse Spark verfügt, um Nutzeranfragen zu analysieren, im Web zu recherchieren und vor der Generierung einen strukturierten Plan zu erstellen. Parallel dazu bereitet Meta den Start eines weiteren KI-Modells vor, des Muse Video, das nach ersten Ankündigungen von Wang in Punkto Genauigkeit bei der Anweisungsfolge, visueller Auflösung und zeitlicher Konsistenz stark konkurrenzfähig sein soll. Muse Image ist bereits in die Meta AI, Instagram und WhatsApp integriert und soll in Kürze auch auf Facebook und Messenger ausgerollt werden. Ein zentrales Feature ist die Möglichkeit, über das @-Tagging andere Instagram-Profile in die KI-generierten Bilder einzubinden. Das System nutzt dazu öffentlich zugängliche Fotos der genannten Nutzer. Meta weist darauf hin, dass betroffene Accounts die Nutzung ihrer Abbildungen durch externe KI-Tools jederzeit selbst steuern können. Darüber hinaus bietet das Modell umfassende Bearbeitungsfunktionen. Nutzer können bestehende Fotos mit Vorschlagsprompts umgestalten, grafische Entwürfe für Einladungen oder Postkarten erstellen, Innenräume anhand von Bildern vom Facebook Marketplace oder aus dem Internet neu planen oder Änderungen direkt durch freihändiges Zeichnen auf dem Motiv vornehmen. Zunächst bildet die Technologie die Grundlage für dreißig neue KI-Effekte auf Instagram Stories in den Vereinigten Staaten. Ein schrittweiser weltweiter Rollout auf weitere Regionen und Plattformbereiche ist für die kommenden Monate geplant. Durch die Zusammenführung der bisherigen Llama-Modelle in der neuen Muse-Familie verfolgt Meta die Strategie, seine KI-Architektur weiter zu zentralisieren und die generativen Kapazitäten nahtlos in die täglichen Nutzungspfade seiner Messaging- und Social-Media-Dienste zu integrieren. Die Innovation unterstreicht die wettbewerbsintensive Entwicklung im Bereich der generativen KI, bei der Meta gezielt auf autonome Workflows und plattformübergreifende Funktionen setzt, um die Nutzerbindung zu stärken und neue kreative Anwendungsfelder zu erschließen.

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